10. Internationale Orgelwochen Königslutter
7. Juli – 1. September 2019

Die erfolgreiche Konzertreihe Internationale Orgelwochen Königslutter geht in diesem Sommer in die 10. Runde. Jeweils sonntags um 16:00 Uhr (Ausnahme: Sonntag, 4. August erst um 17:00 Uhr) gastieren Stars der Szene im romanischen Kaiserdom zu Königslutter und präsentieren ganz auf die Domorgel zugeschnittene Programme.

 

Sonntag, 7. Juli 2019, 16:00 Uhr

Französischer Bach!

Andreas Sieling (Berlin)
Werke von Johann Sebastian Bach


Andreas Sieling (*1963) studierte Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Hans-Dieter Möller und Kirchenmusik (A-Diplom) in Halle (Saale) sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Berlin. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Länder, nach Russland, in die USA und nach Kanada. Er ist an zahlreichen CD-, Rundfunk- und Filmaufnahmen beteiligt. Seit 1999 unterrichtet Sieling "Künstlerisches Orgelspiel" sowie Aufführungspraxis, Orgelliteraturkunde, Orgelkunde und -methodik an der Universität der Künste Berlin, die ihn zum Professor ernannte. Nach kirchenmusikalischen Tätigkeiten seit seinem 14. Lebensjahr in verschiedenen Gemeinden ist Sieling seit 2005 als Domorganist an der großen Sauer-Orgel im Berliner Dom tätig. Neben Unterricht in Meisterkursen, auch im Ausland, arbeitet er als Orgelsachverständiger und ist als Juror bei Wettbewerben gefragt. Seit 2015 tritt Andreas Sieling gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Becker auf, für dessen Abend "Ich, Judas" er die Musik konzipierte und aufführt. Im März 2017 begann Sieling im Berliner Dom einen Zyklus mit dem Orgelwerk Johann Sebastian Bachs (15 Bach-Konzerte in 5 Jahren).

 

 

 

Sonntag, 14. Juli 2019, 16:00 Uhr

Schlafes Bruder!

Felix Hell (USA)
Werke von Bach, Mendelssohn, Schneider

 

Konzertorganist Felix Hell (*1985) ist ein Phänomen in verschiedener Hinsicht. Gepriesen als der "probably most well known young concert organist worldwide" (Dr. John Weaver, The Juilliard School), and "undoubtedly one of the major talents of the century" (Dr. Frederick Swann, Präsident der American Guild of Organists), setzt er "standards that many established and honored older players would struggle to equal" ("The American Organist").
Schon früh wurde die besondere Eignung und Neigung von Felix Hell zum Konzertieren offenkundig. Mittlerweile kann Felix Hell über 900 Solo Konzerte für sich verbuchen. Im In- und Ausland, darunter in Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Island, Lettland, Norwegen, Jamaica, Australien, Neuseeland, Singapur, Malaysia, Korea, Taiwan, Kanada und in den USA erspielte er sich in Kathedralen und Konzertsälen Kritiken höchsten Lobes. Allein in den USA gab er mehr als 500 Konzerte in 45 Bundesstaaten.
Meilensteine seiner noch jungen Karriere waren die Aufführungen des Orgelgesamtwerkes von Johann Sebastian Bach in den USA und in Deutschland. Im Jahr 2013 spielte er anlässlich des 135-jährigen Jubiläums Deutsch-Koreanischer Beziehugen das gesamte Orgelwerk von Bach in Seoul.
Seit 1999 lebt Felix Hell in den USA wo er an der Juilliard School in New York, am Curtis Institute of Music in Philadelphia (Bachelor of Music), am Peabody Institute der Johns Hopkins University (Artist Diploma, Master of Music, Doctor of Musical Arts) studierte. Über sein reguläres Studium hinaus erhielt Felix Hell in Meisterkursen und Privatunterricht renommierter Musiker wertvolle Impulse (z.B. Martin Lücker, Oleg Jantschenko, Pieter van Dijk, Wolfgang Rübsam, Franz Lehrndorfer, Gillian Weir, Marie-Claire Alain etc.
Seine pianistische Ausbildung erhielt Felix Hell bei Waltraud und Prof. Siegbert Panzer an der Hochschule für Musik und Bildende Künste in Mannheim, dann bei Frank Levy an der Juilliard School und schließlich bei Anne Petit und Edward Aldwell am Curtis Institute of Music.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist Felix Hell sowohl in der praktischen Kirchenmusik wie auch der Lehre verpflichtet. Er ist Organ Artist Associate an St. Peter's Lutheran Church in Manhattan, New York, Distinguished Artist in Residence an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Gettysburg, und Assistant Professor for Organ am Sunderman Conservatory in Gettysburg. Seit 2011 ist Felix Hell Distinguished Visiting Artist an der Kosin Universität in Busan, Süd-Korea.
Felix Hells Discographie umfasst zehn CDs. Seine Musik wurde aufgeführt von Sendern in Deutschland, den USA, den Niederlanden, Australien, Neuseeland, und von BBC-London.

 

 

 

Sonntag, 21. Juli 2019, 16:00 Uhr

Musikalische Tapas!

Arnau Reynés (Mallorca, Spanien)
Werke von Cabezon, Bruna, Cabanilles u.a.

 

Arnau Reynés (*1957) wurde in Campanet, Mallorca (Balearen, Spanien) geboren und bekam in jungen Jahren Klavierunterricht bei Francesc Capllonch. Anschließend absolvierte er ein Klavierstudium am höheren Konservatorium von Valencia mit dem Abschluss "Professor für Klavier". Darauf folgte ein Orgelstudium an der renommierten Musikhochschule von Barcelona bei dem berühmten Orgelvirtuosen Prof. Montserrat Torrent und schloss seine Studien in Orgel und Harmonium mit der höchsten Qualifikation "cum laude" ab.
Reynés nahm u.a. auch an Orgel-Meisterklassen von Harald Vogel und Michael Radulescu teil. Als Solo- Organist konzertierte er bei renommierten spanischen Festival, darunter dem Internationalen Festival von Valencia (Palacio de Musica), in der Kathedrale von Barcelona, bei der Internationale Orgelwoche von Palma de Mallorca. Anlässlich des Europäischen Jahres der Musik leitete er die Internationalen Orgeltage der Balearen, die vom spanischen Kulturministerium gesponsert wurden. Darüber hinaus konzertierte Reynés in verschiedenen europäischen Ländern an renommierten Instrumenten. Arnau Reynés hat mehrere Schriften über die historischen Orgeln der Balearen veröffentlicht und war bei zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen (Radio Catalonia Music, ZDF) beteiligt.  Des Weiteren hat Reynés mehrere CDs aufgenommen, die von der Balearenregierung und der Universität der Balearen gesponsert wurden, darunter seine erste Einspielung: "Mallorcas historische Orgeln".
Gegenwärtig ist Arnau Reynés regelmäßiger Dozent für Musik an der Universität der Balearen und Titularorganist der Basilika San Francisco in Palma de Mallorca.

 

 

 

Sonntag, 28. Juli 2019, 16:00 Uhr

Reflexionen!

Thierry Escaich (Paris, Frankreich)
Werke von Franck, Messiaen, Escaich u.a.

 

Komponist, Organist, Improvisator – diese drei Aspekte vereint Thierry Escaich (*1965) untrennbar in seiner Person. So kann er sich nicht nur in unterschiedlichen Metiers künstlerisch artikulieren, sondern ist längst zu einer der zentralen Figuren der zeitgenössischen französischen Musik avanciert und gilt weltweit als einer der vielseitigsten Künstler seiner Generation. Thierry Escaich ist in vielen Genres zu Hause. In seinem Kompositionsstil verbindet er die Tradition großer französischer Meister von Maurice Ravel über Olivier Messiaen bis Henri Dutilleux mit Einflüssen aus Folklore, zeitgenössischer und spiritueller Musik. Unverwechselbar wird Escaichs Klangsprache durch den fast obsessiven rhythmischen Drive und einen allumfassenden Sinn für die kompositorische Architektur eines Werkes.
2013 wurde seine erste Oper Claude nach Victor Hugo an der Opéra de Lyon uraufgeführt. Ein wichtiger Bestandteil von Escaichs Œuvre sind seine Werke für Orgel, darunter Solostücke, drei Orgelkonzerte und die sinfonische Dichtung La barque solaire für Orgel und Orchester. Seine vielfach ausgezeichneten Kompositionen werden von den bedeutendsten Künstlern weltweit aufgeführt, darunter Lisa Batiashvili, Valery Gergiev und Paavo Järvi. Auf der ersten in der Elbphilharmonie aufgenommenen Orgel-CD spielt Iveta Apkalna auch seine Evocations I–III. Escaich war unter anderem Composer-in-Residence beim Orchestre National de Lyon und dem Orchestre de Chambre de Paris.
Als Komponist und Organist steht Thierry Escaich ganz in der Tradition der französischen Schule der Orgelimprovisation um Maurice Duruflé, den er als Titularorganist an der Pariser Kirche Saint-Etienne-du-Mont beerbte. Neben seiner regen Konzerttätigkeit unterrichtet er außerdem Komposition und Improvisation am Pariser Conservatoire, wo er selbst studierte und wo vor ihm etwa auch Marcel Dupré lehrte. Als leidenschaftlicher Filmliebhaber improvisiert er im Rahmen seiner "Cine-Concerts" regelmäßig an Orgel und Klavier zu Stummfilmen wie Fritz Langs Klassiker Metropolis.
Thierry Escaich wurde 2013 zum Mitglied der Académie des Beaux-Arts in Paris ernannt. Aktuell ist er Residenzkünstler der Mariinsky Concert Hall in Sankt Petersburg und des Orchestre d’Auvergne.

 

 

 

Sonntag, 4. August 2019, 17:00 Uhr (!)

Europas Romantik!

Gereon Krahforst (Maria Laach)
Werke von Widor, Stanford, Bartmuß u.a.

 

Gereon  Krahforst (*1973) studierte Komposition, Musikwissenschaft, Kirchenmusik, Klavier und Tonsatz in Köln und Frankfurt am Main. Zu seinen Lehrern zählen Marie-Claire Alain, Jean Guillou, Daniel Roth, Jon Laukvik, Guy Bovet, Franz Lehrndorfer, Wolfgang Seifen, Thierry Escaich, John Birley und Clemens Ganz. Nach vielen Preisen und Auszeichnungen bei Kompositions-, Klavier-und Orgelwettbewerben amtierte er an herausragenden kirchenmusikalischen Positionen und Domen in Deutschland, Spanien und den USA und hatte zudem Dozententätigkeiten in Detmold, Hannover und Saint Louis inne. 2015 kehrte er in seine Heimat zurück und ist nun Organist der weltberühmten  Abtei Maria Laach sowie freischaffender Lehrer, Komponist und weltweit tätiger Konzertorganist. Er verfügt über ein breites Repertoire, das u.a. das gesamte Orgelwerk von Bach, aber  auch einen großen Fundus unbekannter Werke aus vielen Ländern enthält – und er gilt als einer der herausragendsten Improvisatoren seiner Generation. Seit 2017 ist er  berufenes  Mitglied im Komitee für die Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Landesministerium für Kultur, Bildung und Forschung in Mainz; daneben leitet er vier weitere internationale Orgelzyklen in Rheinland-Pfalz und dem südlichen Nordrhein-Westfalen. CD-Aufnahmen sowie solche für Rundfunk und Fernsehen runden seine breit gefächterten Tätigkeiten ab. Als Interpret und Improvisator war und ist er in vielen Kathedralen, Kirchen, Konzertsälen und bei internationalen Festivals in fast ganz Europa, den USA, Kanada, Israel und Fernost unterwegs. Viele seiner zahlreichen Kompositionen wurden in amerikanischen,   holländischen und deutschen Verlagen veröffentlicht.

 

 

 

Sonntag, 11. August 2019, 16:00 Uhr

Stimmen der Nacht!

Markus Eichenlaub (Speyer)
Werke von Mendelssohn, Karg-Elert, Kromolicki u.a.

 

Markus Eichenlaub (*1970) ist seit 2010 in der weltweit größten romanischen Kathedrale, dem Speyerer Kaiser- und Mariendom, als Domorganist für die gesamte liturgische wie konzertante Orgelmusik verantwortlich. Als Diözesankirchenmusikdirektor leitete er von 2010-2018 die kirchenmusikalischen Geschicke auf Bistumsebene.
Den musikalischen Grundstein legte schon früh sein Vater, der ihn im Klavierspiel unterrichtete und ihm die Welt des Chorsingens eröffnete. An den Hochschulen in Karlsruhe, Hamburg und Stuttgart wurde er im Rahmen seiner Studien (Kirchenmusik- und Konzertexamen) im Orgelspiel von Kay Johannsen, Pieter van Dijk und Jon Laukvik unterrichtet. Als Professor für Orgel gab er über einen Zeitraum von zehn Jahren (2000-2010) sein Wissen an Studierende der Essener Folkwang Universität weiter. Von 2014-2017 unterrichtete er als Lehrbeauftragter das Fach Orgelliteratur an der Musikhochschule in Mainz.
Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen u.a. das Konzert mit dem weltberühmten "Simón-Bolivar-Youth-Orchestra of Venezuela", mit dem er als Solist 2008 anlässlich der Orgelweihe im neuen Konzertsaal in Caracas konzertierte sowie sein Solodebut in der Kathedrale Notre-Dame in Paris im Jahr 2015.
Musikalische Basis bildete die Tätigkeit als Domorganist am Hohen Dom zu Limburg von 1998 bis 2010. Hier bot sich die Chance zur musikalischen Gestaltung einer großen Vielfalt liturgischer Feiern und Konzerte, darunter die Aufführung des vollständigen Orgelwerks von Johann Sebastian Bach in einem Zyklus von sechzehn Konzerten. Ebenfalls zyklisch hat er 2012 im Dom zu Speyer alle zehn Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor aufgeführt.
Seine rege Konzerttätigkeit und seine zahlreichen Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben – darunter der Gewinn des 1. Preis im Jahr 1997 beim "Internationalen Schnitger-Orgelwettbewerb" in Alkmaar/Niederlande – sowie viele Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen zeugen von seinem künstlerischen Schaffen und seiner Repertoirevielfalt.
Als Herausgeber und Komponist veröffentlichte er zahlreiche Publikationen und Werke bei führenden Verlagen (Carus, Bärenreiter, Schott, Butz). Renommierte Komponisten (Enjott Schneider, Jürgen Essl, Naji Hakim, Jan Janca, Christopher Tambling, Andreas Willscher u.a.) haben ihm etliche Werke gewidmet.

 

 

 

Sonntag, 18. August 2019, 16:00 Uhr

Sommernachtsträume!

Matthias Havinga (Amsterdam, Niederlande)
Werke von Bach, Mendelssohn, Alain

 

Matthias Havinga (*1983) ist Konzertorganist und Pianist, Professor für Orgel am Conservatorium van Amsterdam, liturgischer Organist an der Oude Kerk Amsterdam und Organist an der Koepelkerk in Amsterdam. Als Student von Jacques van Oortmerssen erhielt er sein Master of Music Diplom summa cum laude am Amsterdamer Konservatorium, an dem er ebenfalls seine Klavierstudien bei Marcel Baudet abschloss. Darüber hinaus studierte er Kirchenmusik am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Jos van der Kooy.
Havinga ist Preisträger diverser internationaler Orgelwettbewerbe und führt eine internationale Karriere fort. Er spielt Konzerte an renommierten Konzerthäusern und Kirchen in Europa, Russland, USA und Südamerika. Häufig tritt er als Solo-Organist mit berühmten Chören und Orchestern auf wie zum Beispiel dem Nederlands Kamerkoor und dem Radio Filharmonisch Orkest. Neben seiner Tätigkeit als Professor für Orgel am Conservatorium van Amsterdam gibt er Meisterkurse in aller Welt. Seine CDs "J.S.Bach: Italienische Konzerte", "Passacaglia", "Dutch Delight" und "Mendelssohn - Organ Works" erschienen bei Brilliant Classics, wurden von den Hörern begeistert aufgenommen und erhielten sehr gute Kritik.
Havinga ist auch als Pianist solistisch tätig, genießt es aber darüber hinaus besonders, mit Sängern und Chören zusammenzuarbeiten. So tritt er immer wieder mit Ensembles wie dem Nederlands Kamerkoor auf.
Matthias Havinga deckt zwischen Mittelalter- und zeitgenössischem Orgelmusik-Repertoire möglichst alles ab. Er kombiniert die Orgel auch gerne mit anderen Instrumenten. Gemeinsam mit der Blockflötistin Hester Groenleer gründete er ein Duo, das anspruchsvolle Programme für diese Kombination von Instrumenten erstellt.

 

 

 

Sonntag, 25. August 2019, 16:00 Uhr

Aus fernen Galaxien!

Sarah Kim (Paris, Frankreich)
Werke von Saint-Saëns, Mussorgsky, Holst

 

Die Organistin Sarah Kim wuchs in Köln und Sydney auf. In jungen Jahren erhielt sie Geigen- und Klavierunterricht, entschied sich dann mit elf Jahren aber für die Orgel und begann ihre Ausbildung bei Miriam Gaydon in Sydney. Anschließend studierte sie am Sydney Conservatorium of Music bei Philip Swanton. Während ihrer Studienzeit arbeitete sie als Organistin im Rahmen von Stipendiatenstellen an der Universität Sydney, dem St. Paul’s College sowie der St. James’ Anglican Church und konzertierte mit dem Sydney Symphonie Orchestra in den renommierten Konzertsälen Australiens.
Nach ihrem Abschluss erhielt Sarah Kim ein Stipendium für ein Aufbaustudium am "Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris", wo sie in den Klassen von Prof. Olivier Latry und Prof. Michel Bouvard studierte. 2010 schloss sie das Aufbaustudium mit der Bestnote und mit Auszeichnung ab. Wichtige Anregungen für ihre Arbeit erhielt Sarah Kim durch Meisterkurse bei Jean Guillou, Ton Koopman und Michel Chapuis. Um sich als Interpretin alter Musik weiterzuentwickeln, studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Lorenzo Ghielmi.
Seit ihren Wettbewerbserfolgen beim Sydney Organ Competition 2004, beim Newcastle Organ Competition 2005 sowie beim Internationalen Orgelwettbewerb von Paris 2007 zählt Sarah Kim zu den führenden Nachwuchsorganistinnen ihrer Generation. Die Wettbewerbserfolge ermöglichten ihr Konzertengagements an vielen bedeutenden Orgeln Europas. Sie spielte in der Schlosskapelle Versailles, in Notre-Dame und Saint-Eustache in Paris, in der Westminster Abbey, der Schottenkirche Wien, der Abtei Ottobeuren sowie auf renommierten Orgelfestivals wie dem Festival International d’Orgue de Chartres und dem Aukland Organ Festival. Mit dem Swedish Baroque Orchestra führte sie Händels Orgelkonzerte auf. Sarah Kim trat mit der Oxford Band of Instruments, dem Pariser Ensemble Le Balcon und dem Orchestre National de France auf. Sie lebt und arbeitet in Paris, wo sie als Organistin an der Kirche L’Oratoire du Louvre und an der St George’s Anglican Church tätig ist.

 

 

 

Sonntag, 1. September 2019, 16:00 Uhr

Orgelmusik aus Paris!

Claus-Eduard Hecker (Braunschweig)

Werke von Guilmant, Vierne und Widor u.a.

 

Claus-Eduard Hecker wurde 1955 geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik in der Orgelklasse von Prof. Ulrich Bremsteller und Klaviermethodik in der Klavierklasse von Prof. Konrad Meister an der Musikhochschule Hannover sowie ev. Theologie an der Universität Göttingen. Nach dem Examen folgten weitere Orgelstudien bei Guy Bovet, Zsolt Gárdonyi, Michael Radulescu und Daniel Roth.
Seit 1996 ist Hecker Kantor und Organist an der Hagenmarktkirche St. Katharinen in Braunschweig und Landeskirchenmusikdirektor der Braunschweigischen Landeskirche.
Er konzertiert regelmäßig als Organist, Cembalist und Klavierbegleiter in Deutschland, verschiedenen Ländern Europas und in Japan. Als Vertreter des Lutherischen Weltbundes hielt er im Vatikan auf dem Internationalen Kirchenmusiker-Kongress 2001 einen Vortrag über die "Situation der Kirchenmusik in Deutschland".

 

 


Veranstalter:

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz,
Ansprechpartner: Andreas Lamken (Kontakt: andreas.lamken@prospect-al.de)

 

In Kooperation mit:

Idee und Konzept: Prof. Dr. Andreas Sieling (Berlin)

 

 

Eintritt: 10,00 Euro

 

Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich sowie im Vorverkauf im Internet oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen in der Region, z.B. in
- Braunschweig:
Konzertkasse Bartels | BZV Medienhaus | Konzert-Kasse ECE Schloss-Arkaden | Konzert-Kasse | Tourist-Info Braunschweig | Reisebüro Dedolf
- Gifhorn: Gifhorner Rundschau | Aller Zeitung | Kulturverein Gifhorn
- Goslar: KartenForum | BZV Medienhaus | Tourist-Information | Reisedienst F. Bokelmann
- Helmstedt: Helmstedter Nachrichten | Buchhandlung Gröpern 5 | Buchhandel & Antiquariat - Wandersleb | Info am Markt
- Königslutter: Buchhandlung Kolbe
- Salzgitter: Salzgitter-Zeitung | Bürgercenter Salzgitter-Bad | Bürgercenter Salzgitter-Lebenstedt | Young Ticket & Event | BZV Medienhaus
- Schöningen: Buchhandlung Baumert
- Wolfsburg: Wolfsburger Allgemeine | Wolfsburger Nachrichten | Touristinformation Wolfsburg
- Wolfenbüttel: Wolfenbüttler Zeitung | Stadt Wolfenbüttel Abt. Tourismus

 

Programmheft (mit allen 9 Konzerten): 1,00 Euro

 

Programmänderungen vorbehalten!
 
Zu den Internationalen Orgelwochen ist eine CD in der EDITION STIFTUNG BRAUNSCHWEIGISCHER KULTURBESITZ mit Ausschnitten aus den Konzerten des Jahres 2011 erschienen.

 
Auf den folgenden Seiten finden Sie Rückblicke auf die Programme der vergangenen Jahre.

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