Angelika Burkhardt:

 

HENRY
Eine Geschichte aus dem Braunschweiger Land

 

Die Erzählung "Henry" wurde 2008 im Dom zu Königslutter, direkt neben der Grablege Kaiser Lothars III., erstmals präsentiert. Hier fand man bei den Graböffnungen 1978 ein Kind bestattet, von dem vorher nichts bekannt war. Wer war dieses Kind, das man für würdig genug erachtete, in einer kaiserlichen Grablege zu ruhen? Handelt es sich um eine Tocheter, einen Sohn oder ein Enkelkind des Kaiserpaares? Diese Frage stellte sich die Autorin, die damals als Anthropologin die Gebeine der kaiserlichen Familie untersuchte. Und diese Frage stellt sich auch die fiktive Gestalt der Anthropologin Iris Gerloff in der Erzählung, als sie einer ungeheuren Sache auf die Spur kommt. Durch Zufälle entdeckt sie eine Reihe von Hinweisen auf die Identität des Königslutter-Kindes, die jemand schon im Mittelalter gestreut hatte. Schließlich hält sie den Beweis in Händen.

Was sie entdeckt hat, behält sie für sich – bis zu ihrem 80. Geburtstag, dem Tag, an dem die Erzählung beginnt. Die schon etwas verwirrte Iris wünscht sich einen Ausflug nach Königslutter, sie möchte Kaiserin Richenza treffen und stürzt dabei in eine über achthundertjährige Tiefe hinab...

Dichtung und Wahrheit vermischen sich in dieser Geschichte derart, dass man am Ende kaum noch zwischen beidem zu unterscheiden vermag – spannend wie ein Krimi!

 

 

 

Angelika Burkhardt:

Henry. Eine Geschichte aus dem Braunschweiger Land.

Verlag Ars & Scientia, 2. Aufl., Braunschweig 2012

ISBN:978-3-9802066-8-6

Paperback, 82 Seiten, Preis: 9,00 Euro (im Kaiserdom sowie im Buchhandel erhältlich) 

 

 

Eine wissenschaftliche Publikation zu den Ergebinssen der archäologischen Grabungen im Kaiserdom und zur Frage des Königslutter-Kindes finden Sie hier.