KAISERDOM UND MEHR
Entdecken Sie das Domumfeld, den Elm und die Stadt!

 

Nach Ihrem Besuch im Kaiserdom sollten Sie nicht versäumen, auch die Umgebung zu erkunden. Zu entdecken gibt es in direkter Nachbarschaft des Doms einen Baumveteranen, eine idyllische Parkanlage mit Wasserfällen und Teichen, einen Garten mit Kräutern und Heilpflanzen oder selbstspielende Musikinstrumente. Folgen Sie dem Lauf der Lutter zu ihrer Quelle und starten von dort zu Spaziergängen, Wanderungen oder Radtouren im Elm.

 

Nehmen Sie sich auch die Zeit für einen Spaziergang in die Stadt –  es lohnt sich! Lassen Sie sich verzaubern vom Charme des kleinen Ortes und seinen gastfreundlichen Einwohnern. Zum zentralen Marktplatz und zur Stadtkirche dauert es zu Fuß nur eine Viertelstunde.

 

 

 

 

Kaiser-Lothar-Linde

Die mächtige Linde im ehemaligen Klosterhof südlich des Kaiserdoms (heute Gelände des AWO-Psychiatriezentrums) ist ein bedeutendes Naturdenkmal. Mit ihrem Stammumfang von 13 Metern und der voll ausgebildeten Krone von 30 Metern Durchmesser zählt die Linde zu den imposantesten Bäumen in Deutschland. Ihr genaues Alter ist unbekannt, geschätzt wird es auf 800 bis 900 Jahre. Der Legende nach soll der Baum von Kaiser Lothar III. bei der Grundsteinlegung der Kirche gepflanzt worden sein.

  

 

Kräutergarten

Ein Kräutergarten war für ein mittelalterliches Kloster von großer Bedeutung, lieferte er doch die notwendigen Heilpflanzen für die Klosterapotheke und versorgte die Küche mit Gewürzen und Kräutern. Direkt am Refektorium – dort, wo sich vermutlich der Garten der Mönche befand – wurde vor einigen Jahren ein kleiner Kräutergarten neu angelegt. In verschieden großen Beeten werden Pflanzen kultiviert, deren heilende Wirkung schon im Mittelalter bekannt war: Wildkräuter wie Johanniskraut, Beifuß oder Schafgarbe, aber auch Arzneipflanzen wie Baldrian, Mariendistel und Mutterkraut. Sie wachsen neben Küchenkräutern wie Bohnenkraut, Petersilie und Oregano.

 
 

Berggarten

Die kleine Parkanlage auf der Westseite des Kaiserdoms wurde ab 1879 als Garten für die Heil- und Pflegeanstalt angelegt. Von idealisierter Natur verprach man sich ein positive Wirkung auf die Genesung der Patienten. Die pittoreske Anlage entspricht mit iher starken Geländemodellierung und der vielfältigen Bepflanzung dem Geschmack der Zeit. Freiräume wechseln sich mit geschlossenen Bereichen ab, immer wieder eröffnen sich überraschende Blickachsen. Seinen besonderen Reiz gewinnt der Garten durch das Element Wasser.

 

 

Abt-Fabricius-Weg

Vom Kaiserdom führt dieser Erlebnispfad zum barocken Quellhaus der Lutter. Es geht vorbei an den Klosterteichen, dem Wasserfall und dem sagenumwobenen "Kutscherloch", einem Quelltopf der Lutter. Schautafeln entlang des Wegs bieten eine Fülle an Informtionen zur Geschichte, zur Natur und zur uralten Kulturlandschaft. Der Abt-Fabricius-Weg ist Teil des gleichnamigen Rundwegs RW19.

 

 

 

Der Elm

Einer der größten und schönsten Buchenwälder Norddeutschlands liegt gleich "vor der Haustür". Der Kaiserdom ist ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen.

 

Vom Quellhaus der Lutter, das Sie über den Abt-Fabricius-Weg (s.o.) erreichen, ist es nicht weit bis zum Wanderparkplatz, dem Startpunkt des Steinkuhlen-Rundwegs RW 18, der sich mit dem Bockshorn-Rundweg RW20 verbinden lässt (Hülsenberg).

 

 

Der Kaiserdom selbst ist Startpunkt von Zielwanderwegen, die zum Tetzelstein (ZW01), ins Reitlingstal (ZW02) und zur Schunterquelle (ZW03) führen.

 

Ausführliche Informationen zu Wandermöglichkeiten und Radtouren im Elm erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

 

Tourist-Information Königslutter am Elm

Elm-Freizeit

 

 

 

Museum Mechanischer Musikinstrumente

Das Museum Mechanischer Musikinstrumente (MMM) – in unmittelbarer Nähe des Kaiserdoms – verfügt über eine Sammlung von mehr als 250 Objekten von internationalem Rang. Ein Gang durch das Museum informiert über 250 Jahre Geschichte mechanischer Musikinstrumente.

 

Während des 19. Jahrhunderts eroberten mechanische Musikinstrumente den bürgerlichen Salon, öffentliche Etablissements, die Jahrmärkte und die Straßen der Städte. Wohl jeder kennt Spieldosen, Leierkästen und Jahrmarkt­orchestrien. Kaum jemand weiß allerdings, wie vielseitig mechanische Musik im Alltag des 19. und frühen 20. Jahrhundert eingesetzt wurde. Was genau ist eigentlich eine Stummfilmorgel? Waren Drehorgeln wirklich nur ungeliebte "Lumpeninstrumente"? Wie funktioniert ein Orchestrion? Was ist der Unterschied zwischen einem Grammophon und einem modernen Plattenspieler? Diese und andere Fragen lassen sich während eines geführten Rundgangs im Museum beantworten. Selbstverständlich kann sich das Museum auch hören lassen – nahezu alle Instrumente sind funktionstüchtig und vorführbereit. Eine Führung durch das Museum mechanischer Musikinstrumente wird deshalb zum spannenden Erlebnis für Groß und Klein.

 

Museum Mechanischer Musikinstrumente
Vor dem Kaiserdom 3-5
38154 Königslutter am Elm

Telefon: 05353  918-464
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr

 

 

 

Dom- und Steinmetzmuseum

Das Dom- und Steinmetzmuseum informiert über Kaiser Lothar III. und seine Stiftung, das ehemalige Benediktinerkloster Königslutter mit seiner Kirche St. Peter und Paul.Der Kaiserdom und seine Baugeschichte werden in dieser Präsentation in erster Linie aus der Sicht des Steinmetzhandwerks betrachtet. So wird gezeigt, welche meisterliche Handwerkskunst und  große menschliche Leistung  hinter dem Bau des Doms standen. 

 

Anhand von Werkstücken und Abbildungen werden die Arbeitstechniken und die dafür bereits in Mittelalter entwickelten Werkzeuge anschaulich dargestellt sowie Fragen zur damaligen Bautechnik beantwortet: Wie transportierte man schwere Steine? Wie kommen die Steine an ihren Platz in luftiger Höhe? Wie entsteht aus einem unscheinbaren Steinblock ein kunstfertiges Kapitell?


Jeder, der an historischer Baukunst und ihrer Techniken interessiert ist, kann anschauliche Beispiele für die Steinbearbeitung während der vergangenen Jahrhunderte am Objekt, nämlich den Steinen selbst, bestaunen. Durch Inszenierungen werden die einzelnen Arbeitsgänge der Steinmetze anschaulich dargestellt und für den Besucher nachvollziehbar. Auch die Zunfttradition dieses für Königslutter wichtigen und typischen Handwerks wird anhand von Objekten und Texten erläutert. Die Besucher erfahren vieles über die Feinheiten des Zunft- und Gildewesens sowie die Arbeitsverteilung  auf den Bauhütten des Mittelalters.


Das Museum befindet sich in direkter Nähe zum Kaiserdom Königslutter und bietet besonders in Verbindung mit einer Besichtigung des Doms informative Unterhaltung und spannende Wissensvermittlung.

 

Kontakt und Öffnungszeiten: wie Museum Mechanischer Musikinstrumente

Homepage der Museen

 

 

 

Königslutter – Kleine Stadt mit Charme

Königslutter, die Domstadt am Elm, hat ihren Namen vom König und Kaiser Lothar III., der hier begraben liegt, und vom Bach Lutter, der den Ort durchströmt.

 

Eine erste Siedlung im heutigen Stadtgebiet ist bereits für das 9. Jahrhundert belegt.  Um 1200 errichtete der Herzog von Braunschweig eine Wasserburg, in deren Schutz sich das Dorf Lutter zum Marktort entwickelte. Um 1400 wurde das Stadtrecht verliehen.

 

Leidenfrost-Haus am Markt

Fachwerkhäuser auf dem Weg zum Dom

 

 

Das Aufblühen der Stadt hat vor allem das Brauwesen bewirkt. Königslutter ist die Heimat des Ducksteinbiers, einem wohlschmeckenden Weizenbier, das weithin exportiert wurde und sogar an den Fürstenhöfen geschätzt wurde.

 

Ein weiteres bedeutendes Wirtschaftsgut war immer der heimische Kalkstein. Die ehemals zahlreichen Brüche im nahegelegenen Elm lieferten das gefragte Baumaterial, das nicht nur für den heimischen Kaiserdom, sondern auch für viele Kirchenbauten und Bürgerhäuser in Braunschweig und in der Region verwendet worden ist.

 

Wer durch die beschauliche Altstadt mit ihren winkligen Straßen und Gassen schlendert, findet Häuser aller Epochen: vom mittelalterlichen Fachwerk über Barockfassaden und edlem Klassizismus bis hin zu solider Bürgerlichkeit mit einem Hauch von Jugendstil.

Homepage der Stadt Königslutter

 

 

 

FEMO
Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen

FEMO möchte allen Besuchern auf spannende und vielfältige Weise die Natur- und Kulturgeschichte der Region näherbringen.

 

Auf zahlreichen Erlebnispfaden, in Erlebnisgärten und Steinbrüchen können Sie vieles über die Geologie und Landschaftsbildung, die Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Kulturgeschichte erfahren und entdecken.

 

Steineklopfen – ein großer Spaß!

 

Im Hainholz-Steinbruch
FEMO bietet Ihnen darüber hinaus jedes Jahr ein Veranstaltungsprogramm mit geführten Wanderungen, Exkursionen und Erlebnistouren für die ganze Familie. Vom Kindergeburtstag und Klassenausflug über Betriebsfahrten bis zur fachlich betreuten Exkursion ist für jeden etwas dabei. Auch eine individuelle Gestaltung der Angebote ist möglich. Der Eintritt ins Geopark-Infozentrum ist frei.

 

 

Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e.V.
Niedernhof 6
38154 Königslutter am Elm
Tel.:  05353  3003

Homepage FEMO

 

 

 

 

GEOPARK-Infozentrum

Das Geopark-Infozentrum Königslutter – zwischen Rathaus und Stadtkirche gelegen – ist die Eingangspforte für das Teilgebiet Braunschweiger Land des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen.

 

Auf vier Stockwerken wird anhand von Gesteinen, Fossilien und Bildern die Natur-, die Landschafts- und die Erdgeschichte des Braunschweiger Landes dargestellt. Modelle und Lebensbilder vermitteln anschaulich den Eindruck vergangenen Lebens. Lebende Tiere und Pflanzen schlagen eine Brücke zu den ausgestorbenen Vorfahren. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die integrierte Otto-Klages-Sammlung mit den weltweit berühmten Seelilien des Elms.

 

Individuelle Führungen vermitteln einen interessanten Einblick in die Thematik. Aber auch nicht angemeldete Gruppen und Schulklassen haben die Möglichkeit, geologische Fragestellungen selbständig zu ergründen.

 

Das Braunschweiger Land sowie der Naturpark Elm-Lappwald und die Stadt Königslutter haben viel zu bieten. Im Informationszentrum erhalten Sie umfangreiche Informationen für Ihre eigenen Entdeckungstouren, über Unterkünfte und Gaststätten, sowie über andere Museen und Einrichtungen. Hier gibt es auch die Begleithefte und Flyer zu allen FEMO-Erlebnispfaden.

 

Der Eintritt ins Geopark-Infozentrum ist frei!

 

 

 

Geopark-Infozentrum Königslutter
An der Stadtkirche 1
38154 Königslutter am Elm

Telefon: 05353 913235 oder 913740

 

Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 11:00 - 17:00 Uhr und Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr

Homepage Geopark

 

 

 

Königslutter erleben auf geführten Touren

Romanische Baukunst, mechanische Musikinstrumente, Fachwerk, Natur und Geologie – unsere kleine Stadt hat viel zu bieten. Gehen Sie auf eine Zeitreise: Unsere kundigen Gästeführerinnen und -führer begleiten Sie zu den Sehenswürdigkeiten der Domstadt.
An allen öffentlichen Führungen können Sie spontan teilnehmen. Möchten Sie eine Führung außerhalb dieser Zeiten, eine Erlebnisführung oder eine Führung für Kinder
buchen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Teilen Sie uns mit, wann Sie anreisen, wie groß Ihre Gruppe ist, und ob Sie besondere Interessen haben. Wir beraten Sie bei der Planung Ihres Königslutter-Aufenthalts.

 

Stadt Königslutter am Elm - Tourist-Information

Am Markt 2

38154 Königslutter am Elm

Telefon: 05353  912-129

FAX: 05353  912-155

E-Mail: touristinformation@koenigslutter.de

 

Informationen zum Angebot an Führungen in Königslutter gibt die Broschüre

"Königslutter erleben mit geführten Touren".

 

 

Die Gästkarte der Stadt Königslutter: ENTDECKERKARTE 

 

Mit der Entdeckerkarte zum Preis von 3,– Euro können Sie die Schätze der Stadt entdecken und dabei gleichzeitig sparen!

 

Ihre Vorteile zusammengefasst:
Kaiserdom Königslutter:
50% Rabatt bei Teilnahme an einer öffentlichen Dom- oder Erlebnisführung
Museum Mechanischer Musikinstrumente:
Eintritt und Teilnahme an einer öffentlichen Führung für 3,– Euro
Öffentliche Stadt- oder Erlebnisführung: 50% Rabatt
Geopark-Informationszentrum:
1 Erlebnispfad-Begleitheft gratis
Café am Markt oder Dom-Café:
Beim Kauf von einem Stück Kuchen oder Torte eine Tasse
Kaffee oder ein Softgetränk gratis


Zusätzlich können Sie an Sonderaktionen teilnehmen, die im Internet angekündigt werden: www.koenigslutter.de.


Die Entdeckerkarte erhalten Sie:
• in der Tourist-Information Königslutter (Am Markt 2)
• im Museum Mechanischer Musikinstrumente (Vor dem Kaiserdom 3 – 5)
• im Geopark-Informationszentrum (An der Stadtkirche 1)
• im Café am Markt und im Domcafé

 

 

 

 

Der Flyer bietet eine kurze Übersicht über die Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Dazu gibt es Hinweise zur Gästekarte, mit der sich die "Schätze" preisgünstiger entdecken lassen. Hier können Sie den Info-Flyer herunterladen.

 

 

 

 

Der "Stadtführer Königslutter am Elm" bietet einen informativen Spaziergang durch die Altstadt Königslutters, angefangen bei der gotischen Stadtkirche über den Marktplatz bis zum Kaiserdom und weiter zur Lutterquelle.

 

"Stadtführer Königslutter am Elm"

Hg.: Stadt Königslutter am Elm

Bearb. v. Norbert Funke

Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009

 

Die Broschüre erhalten Sie beim Kauf der Entdeckerkarte.

 

 

 

In Königslutter versteht man sich auf kulinarische Genüsse. Die Stadt bietet eine Vielzahl an niedersächsischer und internationaler Gastronomie. Wir möchten Ihnen die Auswahl erleichtern und führen Sie an die schönsten Plätze. Krönen Sie Ihren Aufenthalt in unserer Stadt mit dem Kennenlernen der lokalen Spezialitäten, wie dem ursprünglich aus Königslutter stammenden rotblonden Duckstein-Bier. Der "Gastronomische Stadtbummel" bietet Ihnen eine Auswahl an historischen Gasthäusern, modernen Restaurants und Cafés und zeigt Ihnen den Weg zum Ziel Ihrer Wünsche.

 

Die Broschüre erhalten Sie kostenlos in der Tourist-Info oder hier zum Download (1,4 MB).

 

 

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