9. Internationale Orgelwochen Königslutter
1. Juli bis 26. August 2018

 


Die erfolgreiche Konzertreihe Internationale Orgelwochen Königslutter geht in diesem Sommer in die 9. Runde.

Jeweils sonntags um 16.00 Uhr (Ausnahme Sonntag, 5. August: 17.00 Uhr) gastieren Stars der Szene im romanischen Kaiserdom zu Königslutter und präsentieren ganz auf die Domorgel zugeschnittene Programme.


 

Sonntag, 1. Juli | 16.00 Uhr

B-A-C-H!

Claus-Eduard Hecker (Braunschweig)

 

Claus-Eduard Hecker (*1955) studierte Schul- und Kirchenmusik in der Orgelklasse von Prof. Ulrich Bremsteller und Klaviermethodik in der Klavierklasse von Prof. Konrad Meister an der Musikhochschule Hannover sowie ev. Theologie an der Universität Göttingen. Nach dem Examen folgten weitere Orgelstudien bei Guy Bovet, Zsolt Gárdonyi, Michael Radulescu und Daniel Roth.
Seit 1996 ist Hecker Kantor und Organist an der Hagenmarktkirche St. Katharinen in Braunschweig und Landeskirchenmusikdirektor der Braunschweigischen Landeskirche.
Er konzertiert regelmäßig als Organist, Cembalist und Klavierbegleiter in Deutschland, verschiedenen Ländern Europas und in Japan. Als Vertreter des Lutherischen Weltbundes hielt er im Vatikan auf dem Internationalen Kirchenmusiker-Kongress 2001 einen Vortrag über die "Situation der Kirchenmusik in Deutschland".


Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge über B-A-C-H
B-Dur

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge (BWV 543)
A-Moll

Frigyes Hidas (1928-2007)
Sonata C-Dur
Moderato/Allegro moderato – Andante semplice – Allegro

Camille Saint-Saens (1835-1921)
Präludium und Fuge op. 99 Nr. 2
H-Dur

Eugène Gigout (1835-1925)
Toccata
H-Moll

 

 


Sonntag, 8. Juli | 16.00 Uhr

Fantastische Moldau!

Pavel Kohout (Prag, Tschechien)

 

Pavel Kohout (*1976) ist Absolvent des Prager Konservatoriums und der Fakultät für Musik der Akademie der darstellenden Künste in Prag, wo er bei Prof. Jaroslav Tůma studierte. In den Jahren 1999-2000 setzte er sein Studium am Conservatorium van Amsterdam in den Niederlanden bei Prof. Jacques van Oortmerssen fort.
Mit dem prestigeträchtigen Ersten Preis und dem J. S. Bach-Preis beim weltweit größten internationalen Orgelwettbewerb Musashino - Tokyo 2000 ist Pavel Kohout heute einer der brillantesten Vertreter der neuen Generation europäischer Konzertkünstler.
2010 promovierte er an der Akademie der darstellenden Künste in Prag zum Doktor der Philosophie in der historischen Aufführungspraxis der süddeutschen und tschechischen Barockorgelmusik.
Als Konzertorganist, Pianist und Orchestersolist spielt Pavel Kohout in ganz Europa, Russland, Asien, Australien, Neuseeland und den USA. Zu seinen weiteren Aktivitäten gehört eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Czech National Radio für das Projekt "Historical Organs", zudem gibt Kohout Meisterkurse, ist als Juror gefragt und nimmt diverse CDs auf. www.pavelkohout.org


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 BWV 1048 (Transkription: Omar Caputi) 
Allegro - Adagio cadenza - Allegro

Karl Franz Pitsch (1786–1858)
Fantasie und Fuge auf den Tod Felix Mendelssohn Bartholdys

Robert Schumann (1810–1856)
Studien für den Pedalflügel op. 56 (Sechs Stücke in kanonischer Form)
1. Nicht zu schnell
2. Mit innigem Ausdruck
3. Andantino
4. Innig
5. Nicht zu schnell
6. Adagio

Josef Klička (1855–1937)
Fantasie über die Motive der sinfonischen Dichtung "Vyšehra"
(Bedřich Smetana, op. 33) 

Bedřich Smetana (1824–1884)
Die Moldau, sinfonische Dichtung aus dem Zyklus "Mein Vaterland"
Transkription: Barbara Bannasc

 

 


Sonntag, 15. Juli | 16.00 Uhr

Symphonisches aus Belgien!

Peter Van de Velde (Antwerpen, Belgien)

 

Peter Van de Velde (*1972) begann seine Orgelstudien als Autodidakt im Alter von neun Jahren. Später studierte er Orgel an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen und am Königlichen Konservatorium Antwerpen. Nach dem Gewinn diverser erster Preise beendete er sein Studium 1996 mit dem Meisterdiplom für Orgel als letzter Schüler von Stanislas Deriemaeker. Ergänzend besuchte er Meisterklassen für Orgel, Improvisation und Spieltechnik; u.a. bei Louis Thiry, Hans van Nieuwkoop, Naji Hakim und Wayne Marshall.
Seit Anfang 2002 ist Peter Van de Velde Titularorganist der Liebfrauenkathedrale von Antwerpen, zudem ist er Organist an St. Michael (Antwerpen) und Organisator sowie künstlerischer Berater der Konzertreihe der Antwerpener Kathedrale und verschiedene Konzertzyklen in der Umgebung.
Neben seinen Konzertreisen durch ganz Europa, Japan, Canada, den USA, Ägypten und Russland ist er ein gefragter Begleiter und spielt auch regelmäßig mit verschiedenen Orchestern große Orgelkonzerte (Poulenc, Jongen, Bach, Händel, Callaerts) und arbeitet mit zahlreiche Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Edo De Waart, Peter Biloen, Muhai Tang, Yuri Simonov... Peter Van de Velde verfügt ein sehr breites Repertoire vom Frühbarock bis zu zeitgenössisschen Komponisten, ein Schwerpunkt ist dabei die Spezialisierung auf Musik des 19. und 20. Jahrhunderts seiner Heimat mit Komponisten wie Edgar Tinel, Joseph Jongen, Paul de Maleingreau, Flor Peeters und Guy Weitz.


Edgar Tinel (1854–1912)
Präludium aus dem Oratorium "Franziskus", op. 36
Transkription: Joseph Jongen

Jacques-Nicolas Lemmens (1823–1881)
Sonate Nr. 2 in e-Moll "O Filii"
- Prélude
- Cantabile
- Fugue

César Franck (1822–1890)
Sinfonie in d-Moll
Transkription: Jan Valac
I. Lento – Allegro non troppo 
II. Allegretto 
III. Allegro non troppo

 

 


Sonntag, 22. Juli | 16.00 Uhr

Mozart in Paris!

Thomas Ospital (Paris, Frankreich)

 

Geboren 1990 im französichen Baskenland begann Thomas Ospital seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Bayonne und erhielt 2008 einen 1. Preis in der Orgelklasse von Esteban Landart. Anschließend setzte er seine Studien am Pariser Konservatorium bei musikalischen Persönlichkeiten wie Olivier Latry, Michel Bouvard, Thierry Escaich, Philippe Lefebvre, Laszlo Fassang, Isabelle Duha, Pierre Pincemaille und Jean-François Zygel fort. Er erhielt fünf erste Preise in den Fächern Orgel, Improvisation, Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge. Bei internationalen Wettbewerben errang Thomas Ospital zahlreiche Preise: 2009 in Saragossa (Spanien), 2012 in Chartres (Prix Duruflé und Publikumspreis) und 2013 in Toulouse (2. Preis). 2014 gewann er den Grand Prix Jean-Louis Florentz und den Publikumspreis beim Wettbewerb von Angers unter der Schirmherrschaft der Académie des Beaux-Arts. Im Jahre 2012 war er für sechs Monate young artist in residence an der Kathedrale Saint Louis King of France in New Orleans (USA) und 2015 artist in residence beim Festival de musique sacrée de Rocamadour.
Im März 2015 wurde er zum Titularorganisten an der großen Orgel von Saint-Eustache in Paris ernannt. 2016 lud ihn die Maison de la Radio in Paris ein, erster organiste en résidence an der neuen Orgel der Firma Grenzing zu werden.
Die Improvisation nimmt in Ospitals musikalischen Praxis einen breiten Raum ein und er setzt sich dafür ein, diese Kunst in all ihrer Vielfalt zu erhalten; so widmet er sich beispielsweise intensiv der Begleitung von Stummfilmen. Seine Aktivität als Konzertorganist, Kammermusiker und Solist mit Orchester führt ihn in viele Länder Europas, nach Russland und in die USA. www.thomasospital.com


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fantasie f-Moll für eine Orgelwalze KV 608 „Ein Orgelstück für eine Uhr“
Allegro – Andante – Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio und Allegro f-Moll KV 594 „Für ein Orgelwerk in einer Uhr“
Adagio – Allegro – Adagio 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Präludium und Fuge in c-Moll op. 37,1
Robert Schumann (1810–1856)
Vier Skizzen für den Pedalflügel op. 58

Thomas Ospital
Improvisation

 

 


Sonntag, 29. Juli | 16.00 Uhr

Helvetisch und prophetisch!

Andreas Jost (Zürich, Schweiz)

 

Andreas Jost (*1973) erhielt seine Ausbildung als Organist bei Rudolf Meyer, Ludger Lohmann, David Sanger und Pater Theo Flury. Er hat mit Erfolg an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen. So wurde ihm beispielsweise beim 52. Internationalen Orgel-Interpretations-Wettbewerb Nürnberg der erste Preis und der Sonderpreis des Siemens Arts Program für die beste Interpretation eines Auftragswerks zugesprochen.
Er arbeitet heute als Organist am Zürcher Grossmünster und als Professor für Orgelspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Als künstlerischer Leiter organisiert und betreut er die im Grossmünster jährlich stattfindenden internationalen Orgelkonzerte. Andreas Jost entfaltet eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und ist gern gebuchter Interpret bei Rundfunkaufnahmen. Jost wird überdies regelmäßig als Juror und Berater für Wettbewerbe und Diplome herbeigezogen.
Sein breites und vielseitiges Repertoire reicht vom frühen 16. bis ins 21. Jahrhundert. Neben der vertieften Pflege von Werken vergangener Jahrhunderte misst er der Entdeckung und auch der Initiierung zeitgenössischer Orgelkompositionen besondere Bedeutung bei. Als Solist oder Kammermusiker hat er schon zahlreiche Uraufführungen gespielt, darunter Werke von Thomas Daniel Schlee, Isabel Mundry, Rudolf Meyer, Franz Rechsteiner, Germán Toro-Pérez u.a. Verschiedene CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Wirken. www.andreas-jost.ch


Alexandre Pierre François Boëly (1785–1858) 
Fantasie und Fuge in B-Dur op. 18,6

Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Andante (aus der Sonate für Klavier und Violoncello op. 32)
Transkription: Henri Büsser

Otto Barblan (1860–1943)
Chaconne über B-A-C-H op. 10

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Adagio (aus der vierten Sonate für Violine und Cembalo, BWV 1017)
Transkription: Franz Liszt

Franz Liszt (1811–1886)
Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“
aus der Oper "Der Prophet von Meyerbeer"

 

 


Sonntag, 5. August | 17.00 Uhr

Pompös!

Frederic Blanc (Paris, Frankreich)

 

Frédéric Blanc (*1967) stammt aus Südwestfrankreich und improvisierte bereits in jungen Jahren autodidaktisch am Klavier und an der Orgel. Nach seiner Ausbildung an den Konservatorien von Toulouse und Bordeaux setzte er seine Studien bei André Fleury und Marie-Madeleine Duruflé fort. Er gilt als letzter Schüler Duruflés, übernahm zahlreiche ihrer Manuskripte und wohnt heute in ihrer ehemaligen Wohnung.
Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter des Grand Prix de Chartres (1996) und des internationalen Orgelwettbewerbs Concours internationaux der Stadt Paris (1997), begann er anschließend eine internationale Karriere als Konzertorganist, Improvisator und Pädagoge, die ihn in fast alle europäischen Länder und die USA führte, wo er regelmäßig an den bedeutendsten Universitäten zu Meisterkursen eingeladen ist. So unterrichtete er z.B. an der Royal Academy of Music (London) und der Franz Liszt Academy (Budapest) im Rahmen von Meisterklassen über französische Orgelmusik und Improvisation.
Unter den zahlreichen CD-Einspielungen für die Labels Motette, EMI, Aeolus und Baroque Notes seien Aufnahmen hervorgehoben, die seine Vorliebe für die französische Orgelmusik zeigen, sowie Improvisations-CDs, die von der internationalen Presse gewürdigt wurden.
Von 1987 bis 1995 wirkte er als Assistenzorganist an der Basilika Saint Sernin von Toulouse. Seit 1999 ist Frédéric Blanc Titularorganist an der Kirche Notre-Dame d’Auteuil in Paris an einer der schönsten symphonischen Orgeln der Hauptstadt. www.frederic-blanc.fr


Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Orgelkonzert Nr. 10 in d-Moll op. 7/4 HWV 309 (Transkription: Jean Guillou)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Präludium und Fuge in d-Moll op. 37/3

Franz Liszt (1811–1886)
Präludium und Fuge über BACH

Maurice Duruflé (1902–1986)
Prélude in es-Moll op. 5

Edward Elgar (1857–1934)
Pomp and Circumstance, Marsch Nr. 4 G-Dur

Frédéric Blanc
Improvisation über gegebene Themen

 

 


Sonntag, 12. August | 16.00 Uhr

Gruß aus København!

Bine Bryndorf (Kopenhagen, Dänemark)

 

Bine Katrine Bryndorf (*1969) ist Schlossorganistin am Frederiksborg Schloss in Hillerød, Dänemark, wo sie unter anderem die weltbedeutende Orgel von Esaias Compenius (1610) wöchentlich im Konzert vorführt und unter Aufsicht hat.
Sie ist außerdem Gastprofessorin an Royal Academy of Music in London und unterrichtet an der Musikhochschule in Kopenhagen.
In Wien, Saarbrücken und Boston ausgebildet hat sie eine lange rege internationale Konzerttätigkeit hinter sich. Bine Bryndorf wird oft als Dozentin an Meisterkursen eingeladen und hat in vielen internationalen Jurys mitgewirkt.
Sie hat CDs mit Werken von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Carl Nielsen und Zeitgenossen eingespielt.
Sie ist vor allem als Orgelsolistin tätig, ist aber auch sehr aktiv in der Kammermusik.


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543
Partita diverse sopra "O Gott, du frommer Gott" BWV 767
Johann Peter Emilius Hartmann (1805–1900)
Fantasie für Orgel in f-Moll op. 20 [1837]
Leif Kayser (1919–2001)
Entrata reale per Organo [1972]
Niels Wilhelm Gade (1817–1890)  
Tonstück in C, Allegretto

Niels Wilhelm Gade 
Tonstück in F, Moderato
 

 

 

Sonntag, 19. August | 16.00 Uhr

Wagnis mit Wagner!

Adriano Falcioni (Perugia, Italien)

 

Adriano Falcioni (*1975) ist ein italienischer Konzertorganist, der weltweit für seine technischen Fähigkeiten und seine Musikalität bekannt ist. Geboren in Terni, Italien, absolvierte er nach seinem Abschluss am Konservatorium von Perugia bei W. Van de Pol noch ein Orgelstudium an der Freiburger Musikhochschule bei Klemens Schnorr, in London bei Nicolas Kynaston und bei Paris bei Marie-Claire Alain. Adriano Falcioni nahm an Meisterkursen in Haarlem (Holland) und Göteborg (Schweden) und an Orgelakademien mit großen Künstlern wie Winsemius, Chapelet, Leonhardt, Tagliavini, Lohmann, van Oortmerssen und J. Guillou teil.
Er war Finalist und Preisträger zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe in Europa und den USA.
Er gibt jedes Jahr Konzerte in vielen wichtigen Festivals und Kathedralen in ganz Europa (Westminster Cath, Leeds, Cheter, Sheffield, Arp Schnitger Orgel in Norden und Hamburg, Dom von Mailand, Fulda, Freiburg, Regensburg, Bremen, Mainz, Trier, Erfurt, Edinburg, Brügge, Amsterdam, Göteborg, Warschau, Tohnalle in Zürich, Moskau) Russland, USA und Südafrika. Er nahm viele CDs auf und spielte für viele internationale Radiosender. Er unterrichtet Orgel am Konservatorium von Sassari und in vielen Meisterkursen in Europa und Südafrika (Unisa University of Pretoria).
Adriano Falcioni hat ein breites Repertoire, das vom Barock bis zum Zeitgenössischen reicht, und hat eine besondere Vorliebe für die virtuose Musik des späten neunzehnten und aller zwanzigsten Jahrhunderte, die Werke von Liszt, Reubke, Widor, Vierne, Duprè, Duruflè, Messiaen und besonders von Reger. Er ist der Hauptorganist der Metropolitan St. Lorenz Kathedrale in Perugia.


Otto Nicolai (1810–1849)
"Kirchliche Fest-Ouvertüre" über den Choral
"Ein feste Burg ist unser Gott" op. 31 (Transkription: Franz Liszt)

Richard Wagner (1813–1883)
Pilgerchor aus der Oper "Tannhäuser" (Transkription: Franz Liszt)

Franz Liszt (1811–1886)
Ave Maria "Die Glocken von Rom" (Transkription: Marco Enrico Bossi)

Marco Enrico Bossi (1861–1925)
Konzertstück c-Moll op. 130a

Richard Wagner
Götterdämmerung, Act III: Trauermarsch und Finale
Transkription: Piergiovanni Domenighini

 

 


Sonntag, 26. August | 16.00 Uhr

Italienischer Bach!

Andreas Sieling (Berlin)

 

Andreas Sieling (*1963) studierte Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Hans-Dieter Möller und Kirchenmusik (A-Diplom) in Halle (Saale) sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Berlin.
Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Länder, nach Russland, in die USA und nach Kanada. Er ist an zahlreichen CD-, Rundfunk- und Filmaufnahmen beteiligt. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten und die Herausgabe unbekannter romantischer Musik des 19. Jahrhunderts runden seine Tätigkeit ab. Sieling promovierte mit einer Arbeit über den Berliner Kirchenmusiker August Wilhelm Bach (1796-1869) zum Dr. phil.
Seit 1999 unterrichtet Sieling „Künstlerisches Orgelspiel“ sowie Aufführungspraxis, Orgelliteraturkunde, Orgelkunde und -methodik an der Universität der Künste Berlin, die ihn zum Professor ernannte. Nach kirchenmusikalischen Tätigkeiten seit seinem 14. Lebensjahr in verschiedenen Gemeinden ist Sieling seit 2005 als Domorganist an der Großen Sauer-Orgel im Berliner Dom tätig. Neben Unterricht in Meisterkursen, auch im Ausland, arbeitet er als Orgelsachverständiger und ist als Juror bei Wettbewerben gefragt. Seit 2015 tritt Andreas Sieling gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Becker auf, für dessen Abend „Ich, Judas“ er die Musik konzipierte und aufführt. Im März 2017 begann Sieling im Berliner Dom einen Zyklus mit dem Orgelwerk Johann Sebastian Bachs (15 Bach-Konzerte in 5 Jahren). www.organist.de


Werke von Johann Sebastian Bach (1650–1750):
Concerto d-Moll, BWV 596 
Transkription des Concerto d-Moll op. 3 Nr. 11 von Antonio Vivaldi
(Allegro) – Grave – Fuga – Largo e spiccato – (Allegro)
Canzona d-Moll BWV 588 
Präludium und Fuge g-Moll BWV 535
Fuga h-Moll (über ein Thema von Arcangelo Corelli) BWV 579
Fuga c-Moll (über ein Thema von Giovanni Legrenzi) BWV 574
Allabreve D-Dur BWV 589
Concerto a-Moll BWV 593
Transkription des Concerto a-Moll op. 3 Nr. 8 von Antonio Vivaldi
(Allegro) – Adagio – Allegro

 


Veranstalter:

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

 

In Kooperation mit:
Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig

 

Idee und Konzept: Prof. Dr. Andreas Sieling (Berlin)

 

Medienpartner: Braunschweiger Zeitung

 

 

 

Eintritt: 10,00 EUR

Vorverkauf: www.prospect-al.reservix.de

sowie bei allen ADticket- und Reservix-Vorverkaufsstellen in der Region:
- Braunschweig:
Konzertkasse Bartels | BZV Medienhaus | Konzert-Kasse ECE Schloss-Arkaden | Konzert-Kasse | Tourist-Info Braunschweig | Reisebüro Dedolf
- Gifhorn: Gifhorner Rundschau | Aller Zeitung | Kulturverein Gifhorn
- Goslar: KartenForum | BZV Medienhaus | Tourist-Information | Reisedienst F. Bokelmann
- Helmstedt: Helmstedter Nachrichten | Buchhandlung Gröpern 5 | Buchhandel & Antiquariat - Wandersleb | Info am Markt
- Königslutter: Buchhandlung Kolbe
- Salzgitter: Salzgitter-Zeitung | Bürgercenter Salzgitter-Bad | Bürgercenter Salzgitter-Lebenstedt | Young Ticket & Event | BZV Medienhaus
- Schöningen: Buchhandlung Baumert
- Wolfsburg: Wolfsburger Allgemeine | Wolfsburger Nachrichten | Touristinformation Wolfsburg
- Wolfenbüttel: Wolfenbüttler Zeitung | Stadt Wolfenbüttel Abt. Tourismus

 

Programmänderungen vorbehalten!
 
Zu den Internationalen Orgelwochen ist eine CD in der EDITION STIFTUNG BRAUNSCHWEIGISCHER KULTURBESITZ mit Ausschnitten aus den Konzerten des Jahres 2011 erschienen.

 
Auf den folgenden Seiten finden Sie Rückblicke auf die Programme der vergangenen Jahre.

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