8. Internationale Orgelwochen Königslutter
2. Juli - 27. August 2017



Die erfolgreiche Konzertreihe "Internationale Orgelwochen Königslutter" geht in diesem Sommer in die 8. Runde. Jeweils sonntags um 16:00 Uhr, Ausnahme: Sonntag, 6. August, um 17:00 Uhr (!), gastieren die Stars der Organisten-Szene im romanischen Kaiserdom zu Königslutter und präsentieren ein ganz auf die große Domorgel zugeschnittenes Programm.

 

 


Sonntag, 2. Juli 2017, 16:00 Uhr

Davon ich spielen will!
Lutherlieder im Spiegel der Zeit

Claus-Eduard Hecker (Braunschweig)
wurde 1955 geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik in der Orgelklasse von Prof. Ulrich Bremsteller und Klaviermethodik in der Klavierklasse von Prof. Konrad Meister an der Musikhochschule Hannover sowie ev. Theologie an der Universität Göttingen. Nach dem Examen folgten weitere Orgelstudien bei Guy Bovet, Zsolt Gárdonyi, Michael Radulescu und Daniel Roth.


Seit 1996 ist Hecker Kantor und Organist an der Hagenmarktkirche St. Katharinen in Braunschweig und Landeskirchenmusikdirektor der Braunschweigischen Landeskirche.
Er konzertiert regelmäßig als Organist, Cembalist und Klavierbegleiter in Deutschland, verschiedenen Ländern Europas und in Japan. Als Vertreter des Lutherischen Weltbundes hielt er im Vatikan auf dem Internationalen Kirchenmusiker-Kongress 2001 einen Vortrag über die "Situation der Kirchenmusik in Deutschland".


PROGRAMM:


Camille Saint-Saëns (1835 – 1921):
Präludium und Fuge E-Dur op. 99

Dietrich Buxtehude (1637 – 1707):
"Ein feste Burg ist unser Gott"

Gottfried August Homilius (1714 – 1785):
"Nun komm, der Heiden Heiland"
Marcel Dupré (1886 – 1971):
"Nun komm, der Heiden Heiland" op. 28

Karl Hoyer (1891 – 1936):
"Gelobet seist du, Jesu Christ"
Ernst Pepping (1901 – 1981):
"Gelobet seist du, Jesu Christ"

Félix Alexandre Guilmant (1837 – 1911):
Intermezzo aus der Sonate Nr. 7 F-Dur op. 89

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):
"Vom Himmel hoch, da komm ich her" BWV 701
Zsolt Gárdonyi (*1946):
"Vom Himmel hoch, da komm ich her"

Max Reger (1873 – 1916):
"Aus tiefer Not schrei ich zu dir" op. 67 Nr. 3
Karl-Heinrich Büchsel (1922 – 2009):
"Aus tiefer Not schrei ich zu dir"

Johann Ulrich Steigleder (1593 – 1663):
"Vater unser im Himmelreich"
Georg Böhm (1661 – 1733):
"Vater unser im Himmelreich"

Naji Hakim (*1955):
"Ein feste Burg ist unser Gott" aus "Mit seinem Geist" Nr. 1

Gioacchino Rossini (1792 – 1868):
Ouvertüre zu "Der Barbier von Sevilla" (Bearbeitung: Jouri Kriatchko)

 

 

 

 

Sonntag, 9. Juli 2017, 16:00 Uhr

Bruckners Neunte!

Thilo Muster (Basel /CH)
wurde 1965 in Deutschland geboren und studierte später an der Musikakademie der Stadt Basel u.a. bei Guy Bovet (Solistendiplom mit Auszeichnung). Nach Preisen beim Concours Suisse de l’Orgue und beim renommierten Concours de Genève war er 11 Jahre Titularorganist an der Kathedrale St. Pierre in Genf. Daneben war er 8 Jahre künstlerischer Leiter der traditionsreichen "Concerts Spirituels Genève".


Die frühe Begegnung mit dem Fitzwilliam Virginal Book legte den Grundstein für seine große Liebe zur Musik des frühen 17. Jahrhunderts; die historischen Instrumente die er im Rahmen seiner internationalen Konzerttätigkeit spielen kann, sind ihm dabei wertvolle Lehrmeister.

 

Thilo Muster spielt aber auch mit Begeisterung die französische Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts oder unternimmt musikalische Grenzgänge ins Repertoire der Weltmusik Süd- und Osteuropas. Seine CDs spiegeln diese Vielfalt wieder und haben international Beachtung gefunden.


Thilo Muster ist regelmäßig in Konzerten und Festivals in ganz Europa zu hören, u.a. beim Festival Toulouse les Orgues, Journées de l’orgue La Chaise Dieu, Gewandhaus zu Leipzig, Marienkirche Stralsund, Benediktinerkloster Ottobeuren, Kathedrale zu Dresden (Hofkirche), Festival in Magadino, Festival de Deiá/Mallorca.
(Homepage Thilo Muster)

 

PROGRAMM:


Anton Bruckner (1824 – 1896):
Sinfonie Nr. 9 d-moll
1. Satz: Feierlich, misterioso
2. Satz: Scherzo. Bewegt, lebhaft – Trio. Schnell
3. Satz: Adagio. Langsam, feierlich
Transkription für Orgel von Eberhard Klotz
 


 

 

Sonntag, 16. Juli 2017, 16:00 Uhr

Aus der Neuen Welt!

Anna-Victoria Baltrusch (Zürich / CH)
1989 in Berlin geboren, war ab 2002 Jungstudentin an der UdK Berlin im Fach Klavier und ab 2004 zusätzlich im Fach Orgel bei Prof. Dr. Andreas Sieling. Nach ihrem Abitur 2008 studierte sie an der Musikhochschule Freiburg i.Br. ev. Kirchenmusik (Hauptfach Orgel bei Prof. Martin Schmeding, Prof. Zsigmond Szathmáry und Frédéric Champion) und Klavier (Prof. Gilead Mishory) bis zum Konzertdiplom (2016) im Fach Orgel mit Auszeichnung.


Sie gewann bereits zahlreiche Preise bei internationalen Orgelwettbewerben, so 2009 den Ersten Preis beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb der Bach-Gesellschaft Wiesbaden, 2010 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs im Fach Orgel, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler und in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats, 2011 den Zweiten Preis im Fach Orgel beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. 2013 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb in Magdeburg, sowie den 2. Preis bei der International Organ Competition St. Albans (GB) und in 2015 den 2. Preis des Internationalen Bach-Liszt-Orgelwettbewerbs Erfurt-Weimar.

 

Anna-Victoria Baltrusch konzertiert in Deutschland und dem europäischen Ausland. Im Januar 2012 debütierte sie mit einem Orgel-Recital in der Berliner Philharmonie. Sie spielte mit Klangkörpern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Brandenburgischen Staatsorchester oder dem NDR-Rundfunkchor. Seit WS 2015/16 hat sie einen Lehrauftrag für Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Leipzig, seit Februar 2016 ist sie zusätzlich als Organistin an der Alten Tonhalle-Orgel des Neumünsters Zürich tätig.
(Homepage A.-V. Baltrusch)

 

PROGRAMM:


Franz Liszt (1811 – 1886):
"Orpheus" - Sinfonische Dichtung
Transkription: Alexander Wilhelm Gottschalg

James Healy Willan (1880 – 1968):
Introduction, Passacaglia und Fuge für Orgel (1916)

Anton Dvorák (1841 – 1904):
Largo aus Sinfonie Nr. 9, e-moll
"Aus der Neuen Welt"
Transkription: Zsigmond Szathmáry

Sigfrid Karg-Elert (1877 – 1933):
Sinfonischer Choral
"Jesu, meine Freude" op. 82, Nr. 2

 

 

 

 

Sonntag, 23. Juli 2017, 16:00 Uhr

Sinfonische Landschaften!

Magne Draagen (Trondheim / NOR) 
1974 geboren, studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule in Oslo, das er 2002 mit dem Solisten-Diplom im Orgelspiel abschloss.Von 2003 bis 2012 wirkte er als Domkantor und Domorganist an den Domkirchen in Oslo und Stavanger. Seit 2012 hat er das Amt des Domkantors und Haupt-Organisten am Nidarosdom in Trondheim (Nationalheiligtum und Hauptkirche Norwegens) inne. Dort leitet er die vielfältige Kirchenmusik, mit u.a. drei Domkantoren und fünf Chören.

 

Als Organist am Nidarosdom ist ihm sowohl die berühmte Barockorgel des Silberman-Schülers Joachim Wagner von 1741 anvertraut, als auch die 2014 renovierte Steinmeyer-Orgel, eine der größten Kirchenorgeln Nordeuropas. Neben mehreren CD-Produktionen und Konzerten im In- und Ausland ist er auch als Komponist und Pädagoge tätig, u.a. als Dozent für Chorleitung und Orgelspiel an der Universität in Trondheim (NTNU). Weiterhin vertritt er die Stadt Trondheim als Artistic Director in der Vereinigung European Cities of Historical Organs (ECHO).

 

PROGRAMM:


Harald Fryklöf (1882 - 1919):
Sinfonisches Stück (1916)

Fredrik Sixten (*1962):
Hymn (2007)
Toccata Festiva (1996)

Leif Solberg (1914 - 2016):
Introduktion und Fuge in h-moll (1942)

Arild Sandvold (1895 - 1984):
Adagio in Des-Dur (1917)

Félix-Alexandre Guilmant (1837 – 1911):
aus der Sonate Nr. 7 für Orgel, op. 89:
I Entrée
V Cantabile
VI Final

 

 

 

 

Sonntag, 30. Juli 2017, 16:00 Uhr

Concertissimo!

Paul Goussot (Bordeaux / F)
1984 in Bordeaux geboren, ist seit seinem 23. Lebensjahr Titularorganist an der historischen "Dom-Bedos-Orgel" der Abbatiale Sainte-Croix in Bordeaux (F). Bereits im Alter von 16 Jahren studierte er am Konservatorium von Paris Cembalo, Generalbass, Orgel, Improvisation, Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Pädagogik. Sein Studium schloss er in drei Fächern (Cembalo, Musiktheorie und Orgel) mit Auszeichnung ab und gewann bereits zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. einen 1. Preis beim internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Luxemburg, St. Albans (GB) und in Haarlem.

 

Paul Goussot ist Professor für künstlerische Ausbildung (Cembalo und Orgel) am Konservatorium in Chaville und gibt Akademien und Meisterkurse in Frankreich und im Ausland. Als Organist und Cembalist tritt er in ganz Europa und den USA auf, auch gemeinsam mit Olivier Latry, einem der Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame in Paris mit dem Pianisten Christian Ivaldi, mit den Schauspielern Alain Delanis und Gabriel Dufay. Neben seiner regen Konzerttätigkeit nimmt er einen Lehrauftrag am Konservatorium von Rueil-Malmaison und an der Akademie für Orgel und Cembalo in Granville wahr.

 

PROGRAMM:


Georg Friedrich Händel (1685 - 1759):
Anthem "The king shall rejoice"
Transkription: Paul Goussot

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
Sinfonia aus der Kantate BWV 146
"Wir müssen durch viel Trübsal" (Transkription: Marcel Dupré)

Chaconne für Violine (Transkription: Paul Goussot)

Paul Goussot (*1984):
Improvisiertes Concerto im italienischen Stil über gegebene Themen (aus dem Publikum)
Ouvertüre - Allegro - Adagio - Alla breve

Sergeij Prokofieff (1891 - 1953):
Toccata op. 11 (Transkription: Jean Guillou)

Paul Goussot (*1984):
Improvisation im sinfonischen Stil über gegebene Themen (aus dem Publikum)
Prélude - Scherzo - Adagio - Toccata

 

 

 

 

Sonntag, 6. August 2017, 17:00 Uhr !

Sturm und Drang!

Jens Korndörfer (Atlanta / USA)
wurde 1978 in Zwiesel/Bayr.Wald geboren, ist Director of Worship, the Arts and Organist an der First Presbyterian Church in Atlanta (USA) und Lehrbeauftragter für Orgel und Cembalo am Agnes Scott College. Er konzertiert weltweit in zahlreichen renommierten Kirchen und Konzertsälen, u.a. in Westminster Abbey in London, Notre Dame und St. Sulpice in Paris, Chapelle Royale in Versailles, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, kath. Kathedrale in Moskau, St. Thomas Fifth Avenue in New York, National Cathedral in Washington, St. James Cathedral in Toronto, Suntory Hall und Metropolitan Art Space in Tokyo, Kyoto Concert Hall, Cultural Centre in Hong Kong.

 

Seine Studien am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris (Diplom in Orgel-Literaturspiel bei O. Latry und M. Bouvard), dem Oberlin Conservatory in den USA (Artist Diploma, J.D. Christie), der McGill University im kanadischen Montréal (Promotion zum Doctor of Music, H.O. Ericsson und J. Grew), der Musikhochschule Stuttgart (Austauschsemesterbei L. Lohmann) und der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth (Kirchenmusik-B-Diplom, Orgel bei H. Leuschner-Rostoski, Klavier bei M. Wessel) hat er mit den höchsten Auszeichnungen abgeschlossen.

 

Im September 2005 wurde er als erster Deutscher zum Organist in Residence am Konzertsaal Kitara in Sapporo/Japan ernannt. Er ist dreifacher Preisträger des kanadischen internationalen Orgelwettberwerbs CIOC in Montréal und hat zahlreiche Artikel in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Neben seiner Konzerttätigkeit war er Assistent von Prof. Christie am Oberlin Conservatory und gibt regelmäßig Kurse und Vorträge, u.a. beim Kongress der American Guild of Organists in Nashville und am Cultural Centre in Hong Kong.
Korndörfer hat zwei Solo-CDs und eine CD für Trompete und Orgel zusammen mit Kazuhiro Maekawa, Solotrompeter des Sapporo Symphony Orchestras, aufgenommen. (Homepage J. Korndörfer)

 

PROGRAMM:


Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901):
Introduction und Passacaglia aus der Sonate Nr. 8 in e-moll, op. 132

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):
Präludium und Fuge in b-moll, BWV 867 (Transkription: Max Reger)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847):
Sonate in A-Dur, op. 65 Nr. 3
- Con moto maestoso
- Andante tranquillo

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):
Pièce d’Orgue BWV 572

Max Reger (1873 – 1916):
Benedictus op. 59/9
Choralfantasie über "Ein feste Burg ist unser Gott", op. 27


 

 

 

Sonntag, 13. August 2017, 16:00 Uhr

Best of British!

Thomas Trotter (Birmingham / GB)
wurde 1957 geboren, studierte Orgel am King’s College in Cambridge und bei Marie-Claire Alain in Paris, wo er mit dem Prix de Virtuosité ausgezeichnet wurde. Heute zählt er zu den herausragenden Musikern Großbritanniens. Eine besondere Beziehung unterhält er zur Stadt Birmingham, die ihn 1983 als Nachfolger von Sir George Thalben-Ball zum "City Organist" ernannte. Neben dieser Funktion, die er bis heute ausübt, ist er Resident Organist der Symphony Hall sowie Organist an der St. Margaret’s Church, Westminster Abbey. Als Gastdozent unterrichtet er Orgel am Royal Northern College of Music. Thomas Trotter wurde mit dem Instrumentalist Award der Royal Philharmonic Society und vom New York City Chapter of the American Guild of Organists mit dem International Performer of the Year Award 2012 ausgezeichnet.

 

Thomas Trotter konzertiert in Europa und in den USA, wo er 1987 sein Debüt mit dem San Francisco Symphony Orchestra gab. Als Solist spielte er unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Riccardo Chailly und Sir Charles Mackerras. Mit Soloabenden ist er u.a. in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus in Leipzig, im Musikverein und im Konzerthaus in Wien, in der Londoner Royal Festival Hall und der Royal Albert Hall, im neuen Moskauer International Performing Arts Centre und im Budapester Palace of Arts zu Gast. Konzerte führen ihn darüber hinaus zu den Festspielen in Salzburg, Berlin, Wien, Edinburgh und den BBC Proms sowie zu Orchestern wie den Wiener und den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra und den Royal Philharmonic Orchestra. Regelmäßig spielt er auf historischen Instrumenten wie den Orgeln von St. Ouen in Rouen, St. Bavo in Haarlem (Niederlande), der Weingartenkapelle zu Naumburg und der Woolsey Hall an der Yale University. Trotter hat zahlreiche CDs eingespielt, von denen mehrere mit Preisen wie dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet wurden.

 

PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):
Fantasie in G-Dur BWV 572 

Schübler-Choräle:
"Wachet auf, ruft die Stimme" BWV 645
"Meine Seele, erhebt den Herren" BWV 648
"Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter" BWV 650

Ralph Vaughan Williams (1872 – 1958):
Three Welsh Preludes:
Bryn Calfaria - Rhosymedre - Hyfrydol

Alfred Hollins (1865 – 1942):
"A Song of Sunshine"

Charles Villiers Stanford (1852 – 1924):
Fantasia & Toccata in d-moll

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847):
aus "Ein Sommernachtstraum":
Notturno: Con moto tranquillo (Transkription: G. Bennet) und
Scherzo (Transkription: S. Warren)

Ouvertüre aus dem Paulus-Oratorium (Transkription: William T. Best)

 

 

 

 

Sonntag, 20. August 2017, 16:00 Uhr

Variationen und Skizzen!

Christoph Schoener (Hamburg)
geboren 1953 in Heidelberg, studierte in Freiburg, Paris und Amsterdam bei Ludwig Doerr, Gaston Litaize und Ewald Kooiman. Nach langjähriger Tätigkeit als Kantor und Organist in Leverkusen und Leiter einer Orgelklasse an der Musikhochschule Düsseldorf wurde er 1998 als Kirchenmusikdirektor an die Hauptkirche St. Michaelis (Hamburgs Wahrzeichen) berufen.

Seitdem führte er mit dem Chor St. Michaelis mehrfach alle großen Werke Bachs, sowie bedeutende Chor - Orchesterwerke von Monteverdi, Händel, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Dvorak, Verdi, Liszt, Poulenc, Martin, Rihm und Bernstein auf.

Als Organist konzertierte er in vielen Kathedralen und Musikzentren Europas und der USA, war mehrfach Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in diesem Jahr u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg und im Kaiserdom zu Speyer.


Zahlreiche CD - Einspielungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Orgelspiel, aktuell veröffentlicht er beim Label MDG, zuletzt zwei Reger-CDs und sämtliche Bach-Toccaten für Orgel; eine Einspielung, die 2016 mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet wurde. Von 2013 bis 2015 unterrichtete Christoph Schoener künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Leipzig.

 

PROGRAMM:


Johannes Brahms (1833 – 1897):
Variationen d-moll op. 18 b (Transkription: Manuel Gera)

Robert Schumann (1810 – 1856):
"Skizzen für den Pedalflügel" op. 58
1. c-moll: Nicht schnell und sehr markiert
2. C-Dur: Nicht schnell und sehr markiert
3. f-moll: Lebhaft
4. Des-Dur: Allegretto

Franz Liszt (1811-1886):
"Evocation à la Chapelle sixtine"
Variationen über den Basso continuo des ersten Satzes der Kantate
"Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" und des "Crucifixus" aus der h-moll-Messe
von Johann Sebastian Bach

 

 

 

 

Sonntag, 27. August 2017, 16:00 Uhr

Bachs barocke Lebenslust!

Andreas Sieling (Berlin)
geboren 1964, studierte Orgel an der Musikhochschule Düsseldorf bei Prof. Hans-Dieter Möller und Kirchenmusik in Halle (Saale) sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Berlin.


Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Länder, nach Russland, in die USA und nach Kanada. Er ist an zahlreichen CD-, Rundfunk- und Filmaufnahmen beteiligt. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten und die Herausgabe unbekannter romantischer Musik des 19. Jahrhunderts runden seine Tätigkeit ab.
Sieling promovierte mit einer Arbeit über den Berliner Kirchenmusiker August Wilhelm Bach (1796 - 1869) zum Dr. phil. Seit 1999 unterrichtet Sieling „Künstlerisches Orgelspiel“ sowie Aufführungspraxis, Orgelliteraturkunde, Orgelkunde und -methodik an der UdK Berlin, die ihn zum Professor ernannte. Nach diversen kirchenmusikalischen Tätigkeiten seit seinem 14. Lebensjahr ist er seit 2005 als Domorganist an der großen Sauer-Orgel im Berliner Dom tätig.


Seit 2015 tritt Andreas Sieling gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Becker auf, für dessen Abend "Ich, Judas" er die Musik konzipierte. Ab März 2017 beginnt Sieling im Berliner Dom einen Zyklus mit dem Orgelwerk Johann Sebastian Bachs.

(Homepage A. Sieling)

 

PROGRAMM:


Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):
Concerto C-Dur BWV 594 

    

Nach dem Concerto D-Dur "Grosso Mogul"
für Violine, Streicher und B.c. von Antonio Vivaldi
1. (ohne Satzbezeichnung)
2. Recitativo, Adagio
3. Allegro 

   

"Liebster Jesu, wir sind hier" BWV 730
"Liebster Jesu, wir sind hier"
à 2 claviers et pédale BWV 731

 

Triosonate C-Dur BWV 529
Allegro – Largo – Allegro

 

"In dir ist Freude" (OB) BWV 615

 

Fantasie und Fuge a-moll BWV 561

 

Präludium und Fuge D-Dur BWV 532

 

 

 

 

Veranstalter:

 

mit Unterstützung der

 

Eine Kooperation mit dem


Idee und Konzept: Prof. Dr. Andreas Sieling, Berlin

 

 

Medienpartner:

 


Eintritt: 10,00 Euro

Vorverkauf bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in der Region, zum Beispiel in
- Braunschweig: Konzertkasse Schloss-Arkaden, Musikalien Bartels
- Wolfenbüttel: Wolfenbütteler Zeitung
- Wolfsburg: Wolfsburger Allgemeine, Wolfsburger Nachrichten
- Gifhorn: Gifhorner Rundschau
- Helmstedt: Helmstedter Nachrichten
- Goslar: KartenForum
- Königslutter: Buchhandlung Kolbe - auch telefonisch: 05353 / 52 64

 

sowie online über www.ADticket.de oder hier

 

Programmänderungen vorbehalten!

 

Zu den Internationalen Orgelwochen ist eine CD in der EDITION STIFTUNG BRAUNSCHWEIGISCHER KULTURBESITZ mit Ausschnitten aus den Konzerten des Jahres 2011 erschienen. mehr dazu

 

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Rückblicke auf die Programme der vergangenen Jahre.

nächste Seite