7. Internationale Orgelwochen Königslutter
3. Juli - 4. September 2016

 

 

Sehr verehrtes Publikum,

die erfolgreiche Konzertreihe "Internationale Orgelwochen Königslutter" geht in diesem Sommer in die 7. Runde. Jeweils sonntags um 16:00 Uhr – Ausnahme: Sonntag, 7. August, um 17:00 Uhr – gastieren regelrechte Stars der Szene im romanischen Kaiserdom zu Königslutter und präsentieren ein ganz auf die Domorgel zugeschnittenes Programm.

 

 

 


Sonntag, 3. Juli, 16:00 Uhr

Orgelpower!

Dexter Kennedy (Michigan / USA)
geboren 1990, hat sich als Gewinner des "Grand Prix d'Interpretation" beim 24. "Concours International d'Orgue de Chartres" seit 2014 international als einer der führenden Organisten seiner Generation etabliert. Er besitzt einen Master-Abschluss der Yale University School of Music and Institute of Sacred Music, wo er mit dem Robert-Baker-Preis ausgezeichnet wurde. Seine wichtigsten Lehrer waren in dieser Zeit James David Christie, Martin Jean, Olivier Latry und Jeffrey Brillhart (Improvisation). Derzeit ist er Assistenz-Organist an der Christ Church Grosse Pointe (Michigan). In seinen Konzertprogrammen und Darbietungen, die feurig, spontan und packend wirken, versucht Dexter Kennedy Musikliebhaber wie Konzertbesucher, welche mit der Orgel als Konzertinstrument (noch) nicht vertraut sind, gleichermaßen zu begeistern. Neben seinen zunehmenden Aktivitäten als weltweit gefragter Solist wirkt er als Dozent für Orgel am College of Wooster und bereitet sich derzeit auf sein "Artist Diploma" am Oberlin Conservatory of Music vor.

 

PROGRAMM:
August Gottfried Ritter (1811 - 1885): 
Orgelsonate Nr. 2 e-moll, op. 19 

 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847): 
Andante mit Variationen in D-Dur

 

Gabriel Pierné (1863 - 1937):
Trois Pièces pour Grand Orgue à Pédales, op. 29
I.   Prélude
II.  Cantilène
III. Scherzando de Concert
     
Sigfrid Karg-Elert (1877 - 1933):
Harmonies du Soir
aus: Trois Impressions, op. 72   

Julius Reubke (1834 - 1858):
Der 94. Psalm - Große Sonate c-moll für Orgel
Grave-Larghetto-Grave
Allegro con fuoco
Adagio
Allegro

 

 


Sonntag, 10. Juli, 16:00 Uhr

Psychogramm!

Bernhard Buttmann (Nürnberg)
geboren 1958 in München, studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt die Fächer Orgel, Kirchenmusik und Dirigieren. Er wirkte lange Jahre als Kirchenmusikdirektor in Bochum, wo die Schwerpunkte seiner musikalischen Tätigkeit auf den Bereichen Chor und Orgel lagen. Er ist Preisträger des Leipziger Bach-Wettbewerbs sowie des Linzer Anton-Bruckner-Wettbewerbs. Seit Oktober 2002 leitet Bernhard Buttmann die Kirchenmusik an St. Sebald in Nürnberg. Musikalische Qualität in Gottesdiensten und Konzerten sowie ein stilistisch breit gefächertes Angebot sind sein zentrales Anliegen.

Buttmann spielte das gesamte Orgelwerk Max Regers auf insgesamt 16 CDs neu ein. Die Aufnahmen hierzu begannen im Januar 2012 und wurden im September 2015 abgeschlossen.

 

PROGRAMM:
Josef Rheinberger (1839 - 1901):
Sonate Nr. 4 a-moll, op. 98
"Tonus peregrinus"
 
Enjott Schneider (*1950):
Orgelsinfonie Nr. 15
"Psychogramm - In Memoriam Max Reger"
(Uraufführung)
 
Max Reger (1873 - 1916):
Fantasie und Fuge d-moll, op. 135b

 

 

 

 

Sonntag, 17. Juli, 16:00 Uhr

Adagietto!

Eugenio Maria Fagiani (Bergamo / Italien) 
geboren 1972, studierte bei Enzo Corti in Mailand und am Konservatorium von Brescia bis zum Diplom für Orgel und Komposition sowie Musikwissenschaft in Cremona an der Pavia-Universität. Meisterkurse belegte er u.a. bei Nigel Allcoat, Ewald Kooiman, Piet Kee, Daniel Roth, Gillian Weir und Naji Hakim. Fagiani tritt regelmäßig in Europa, Russland, in den USA und Kanada auf und ist Professor für Improvisation an der kirchlichen Akademie des Messina-Dom (Sizilien) und Titularorganist an der historischen "Locatelli"-Orgel von St. Michael in Mapello bei Bergamo, wo er außerdem die St. Michaels-Akademie leitet, die einzige in Italien, an der Improvisation im Stil des 20. Jahrhunderts gelehrt wird. Als Komponist wurden seine Werke für Kammerensemble, Orgel und Orchester bei Carrara, Turris, Guttenberg und Delatour France veröffentlicht. Zahlreiche Auftragskompositionen erhielt er von renommierten Künstlern wie John Scott, Stephen Tharp, Johannes Geffert, Carol Williams, Robert Kovacs und David Briggs.

 

Im Jahr 2008 wurde er zum Ehren-Organisten  des Franziskaner-Ordens von La Verna, Arezzo ernannt. Im Jahr 2010 begann er eine enge Zusammenarbeit als Organist mit dem Orchestra Sinfonica di Milano "Giuseppe Verdi", mit dem er auch für den italienischen Staatssender Radio-Rai Tre Rundfunkaufnahmen machte. Am 10. Jahrestag der 9/11-Tragödie spielte er mit dem Rundfunkorchester Brittens "War Requiem" an der Scala in Mailand unter der Leitung von Xian Zhang. Unter dessen Leitung gastierte er in 2013 auch bei den BBC-Proms in London auf dem bekannten Instrument der Royal Albert Hall und im gleichen Jahr als Organist der 8. Sinfonie von Mahler unter dem Dirigat von Maestro Riccardo Chailly in Mailand.

 

PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
Chaconne (bearb. Busoni-Matthey)

 

Sergei Rachmaninow (1873 - 1943):
Barcarolle, op. 10, Nr. 3 (bearb. Fagiani)
Mélodie, op. 3, Nr. 3 (bearb. Lemare)
Prélude, op. 3, Nr. 2 (bearb. Fagiani)

 

Gustav Mahler (1860 - 1911): 
Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5 (bearb. Briggs)

 

Ulisse Matthey (1876 - 1947):
Elegia
Toccata-Carillon

 

 

 

 

Sonntag, 24. Juli, 16:00 Uhr

Romantik pur!

Daniel Zaretsky (St. Petersburg / Russland)
geboren 1964 in Leningrad, studierte am dortigen Konservatorium mit Abschluss in den Fächern Orgel und Klavier und an der Musikakademie in Helsinki/Finnland bei Kari Jussila
(Konzertdiplom mit Auszeichnung). Konzertverpflichtungen führten ihn in alle bedeutenden Städte der ehemaligen UdSSR, sowie seit 1989 durch ganz Europa, nach Israel, in die USA, nach Australien und Südamerika (Argentinien, Brasilien, Uruguay).
Von 1997 bis 2007 war er 1. Organist an der Philharmonie St. Petersburg sowie von 2002 bis 2007 als Orgelprofessor am Konservatorium in Nizhnij Novgorod (drittgrößtes Konservatorium Russlands) tätig. Ab 2006 ist er zusätzlich  Professor an der Staatlichen Universität St. Petersburg und ab 2007 am St. Petersburger Konservatorium. Seit 2011 ist er Leiter der Orgelabteilung.

 

Zaretsky ist mehrfacher Preisträger und Finalist zahlreicher internationaler Wettbewerbe (u.a. Nationaler Orgelwettbewerb der ehem. UdSSR, Internationaler Wettbewerb in Speyer, Internationaler Wettbewerb in Italien und in Lahti/Finnland). Als Konzertorganist, Wettbewerbsjuror und Orgelexperte ist er international gefragt und produzierte verschiedene CD- und Rundfunk-Aufnahmen in Russland, Deutschland, Schweiz, Dänemark, Italien und Lettland. 2006 wurde ihm der Titel "Verdienter Künstler Russlands" verliehen.

 

PROGRAMM:
Robert Schumann (1810 - 1856):
Sechs Stücke in kanonischer Form:
I. Nicht zu schnell C-Dur
(aus: Studien, op. 56)

Fuge B-Dur über B A C H, op. 60 Nr. 6
(Mäßig, nach und nach schneller – Lebhafter)

 

Max Reger (1873 - 1916):
Benedictus
Toccata d-moll und Fuge D-Dur, aus: op. 59

 

Franz Liszt (1811 - 1886):
Ave Maria
Präludium und Fuge über B A C H 
Consolation Des-Dur
"Nun danket alle Gott"

 

Christophor Kuschnarew (1890 - 1960):
Passacaglia

 

 

 

 

Sonntag, 31. Juli, 16:00 Uhr

Die Kunst der Improvisation!

Wolfgang Seifen (Berlin bzw. Kevelaer)
geboren 1956, erhielt seinen ersten Klavier- und Theorieunterricht bei Hermann Kräling in Oberhausen. Mit dem Besuch des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen seit 1967 und dem Kirchenmusikstudium in Aachen setzte er seine musikalische Ausbildung fort. Neben dem Studium bekleidete er eine erste Organistenstelle an der Nikolauskirche zu Aachen. Zeitgleich arbeitete Wolfgang Seifen als Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich und von 1983 bis 2000 als Organist an der päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer. In den Jahren 1989 bis 2000 leitete er eine Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Musikhochschule Stuttgart und der Musikhochschule Düsseldorf. Seit Oktober 2000 wirkt Wolfgang Seifen als Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin.

 

Wolfgang Seifen ist Mitbegründer und Leiter der Internationalen Altenberger Orgelakademie für Improvisation. Neben umfangreicher Konzerttätigkeit und mannigfachen Dozenturen weltweit folgten Berufungen in die Erzbischöfliche Kirchenmusik-Kommission Berlin und als Titularorganist an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin. Auch als Preisträger und Finalist ging Wolfgang Seifen aus mehreren Improvisationswettbewerben hervor. Er machte sich einen Namen mit Publikationen über Orgelbau und Orgelimprovisation, zahlreichen Kompositionen für Chor, Orgel und Kammermusik, CD-Einspielungen und Rundfunk- und Fernsehproduktionen.
Wolfgang Seifen ist der künstlerische Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin.

 

PROGRAMM:

Improvisationen

1. Präludium, Adagio und Fuge  (im deutschen Barockstil)
2. Drei romantische Studien
    Arabeske
    Cantilene
    Scherzo
3. Symphonie pour Grand Orgue
     Allegro maestoso
     Andante
     Scherzo, quasi Danse macabre
     Adagio espressivo
     Final

 

 

 

 

Sonntag, 7. August,  17:00 Uhr (!)

Variations sérieuses!

Nathan Laube (New York / USA) 
1988 in Lake Forest, Illinois/USA geboren, studierte zunächst am Curtis Institute of Music in Philadelphia Orgel bei Alan Morrison und Klavier bei Susan Starr. Nach seinem Bachelor-Abschluss erhielt er die beiden höchsten Auszeichnungen des Instituts.
Nach weiteren Studien am Konservatorium von Toulouse hat er 2013 sein Masterdiplom für Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Stuttgart bei Ludger Lohmann abgelegt. Neben seinen Auftritten als Solist widmet sich Laube ab Herbst 2013 als Assistenz-Professor für Orgel an der Eastman School of Music in Rochester, New York, der Ausbildung der nächsten Generation junger Organisten.


Laube konzertierte bereits mit zahlreichen Orchestern, Kammermusik-Ensembles und Chören, darunter das Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach in ganz Europa und in den USA. Hohes Lob von Kritikern und Kollegen gleichermaßen erfährt Laube für seine kreative Programmplanung über fünf Jahrhunderte hinweg, einschließlich seiner eigenen virtuosen Transkription von Orchesterwerken.

 

PROGRAMM:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847):
Sonate in A-Dur, op. 65, Nr. 3
Con moto maestoso ("Aus tiefer Not schrei ich zu dir")
Andante tranquillo                                                                                              
           
Frank Bridge (1879 - 1941):

Nr. 2 Adagio aus: Three Pieces for Organ

                         
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847):
Variations sérieuses, op. 54      
Transkription: Nathan Laube

          
Julius Reubke (1834 - 1858):
Orgelsonate in c-moll (“Der 94. Psalm”)
Grave-Larghetto-Grave
Allegro con fuoco
Adagio
Allegro

 

 

 


Sonntag, 14. August, 16:00 Uhr

Im Dialog!

Ute Gremmel-Geuchen (Kempen) 
erhielt ihren ersten Orgelunterricht in ihrer Heimatstadt Düsseldorf bei dem Komponisten und Kirchenmusiker Oskar Gottlieb Blarr. Nach dem Abschluss ihres Kirchenmusikstudiums  mit A-Examen an der Kölner Musikhochschule (Orgel bei Peter Neumann) setzte sie ihre Studien als Stipendiatin des DAAD am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort, Orgel bei Ewald Kooiman, Cembalo bei Ton Koopman. Abschließend studierte sie an der Musikhochschule Stuttgart Orgel bei Ludger Lohmann, Cembalo bei Jon Laukvik. Aufgrund von Wettbewerbserfolgen und etlichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen ist Ute Gremmel-Geuchen eine international gefragte Organistin. 2012 war sie an einer Gesamtaufnahme des Bach'schen Orgelwerks für das Label Aeolus beteiligt, die 2013 mit dem renommierten "Echo-Klassikpreis" ausgezeichnet wurde. Seit 2000 ist Ute Gremmel-Geuchen Organistin an der König-Orgel der Paterskirche zu Kempen und künstlerische Leiterin der Kempener Orgelkonzerte.

 

PROGRAMM:
Franz Liszt (1811 - 1886):
Fantasie und Fuge über den Choral
"Ad nos, ad salutarem undam"

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
"Jesus bleibet meine Freude", BWV 147
"Ertödt uns durch dein Güte", BWV 22         
Transkription der Kantatensätze: Maurice Duruflé (1902 - 1986) 

                                

Johannes Brahms (1833 - 1897):
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn, op. 56
Transkription: Lionel Rogg
- Chorale St. Antoni, Andante
- Andante con moto                                               
- Vivace                                                  
- Con moto                                                 
- Andante                                                 
- Poco presto                                                 
- Vivace                                                
- Grazioso                                                  
- Poco presto                                                  
- Finale, Andante

 

 

 

 

Sonntag, 21. August, 16:00 Uhr

Tour de France!

Jean-Baptiste Monnot (Rouen / Frankreich) 
1984 in Frankreich geboren, begann im Alter von 12 Jahren Klavier und Orgel zu studieren, und trat im Folgejahr in die nationalen Musikschule in Dieppe ein. Im März 2004 wurde er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Orgelklasse von Olivier Latry und Michel Bouvard aufgenommen, wo er im Mai 2007 den Orgelpreis mit der Auszeichnung „sehr gut“ erhielt. Weitere Studien führten ihn zu Bernhard Haas an die Hochschule für Musik in Stuttgart. Mehrmals nahm er an Meisterkursen von Jean Guillou in der Tonhalle Zürich und der Kirche St. Eustache in Paris teil. Von 2004 bis 2014, war er der Assistent von Jean Guillou an der Kirche St. Eustache.

Zusammen mit Marie-Andrée Morisset-Balier ist Monnot Titularorganist an der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel der Abteikirche St. Ouen in Rouen. Ebenfalls ist er der Titulaire der Merklin-Orgel der Stiftskirche Notre-Dame in Mantes-la-Jolie (bei Paris). Als Professor für Orgel arbeitet er am Konservatorium von Mantes-en-Yvelines (bei Paris). 2010 führte er die Bühnenmusik zu Macbeth von Shakespeare von Jean Guillou im Rahmen einer japanischen Konzerttournee unter der Leitung von Masaru Sekine auf. Kurz darauf, wurde er zum "Artist in Residence" an der Kathedrale St. Louis in New Orleans ernannt.
Seine Karriere als Konzertorganist hat ihn schon in ganz Europa herumgeführt: Deutschland, Belgien, Großbritannien (Westminster Abbey in London), Ungarn, Italien, Spanien, Japan, Australien, USA, usw.

 

PROGRAMM:
César Franck (1822 - 1890):
Choral in E-Dur

 

Jean Guillou (*1944):
Sagas I et VI

 

Nicolas De Grigny (1672 - 1703):
Tierce en taille du livre d’orgue

 

Maurice Duruflé (1902 - 1986):
Prélude
aus der Suite, op. 5

 

Marcel Dupré (1886 - 1971):
Deuxième Symphonie, op. 26
-Preludio
-Intermezzo
-Toccata

 

 

 

 

Sonntag, 28. August, 16:00 Uhr

Reger und seine Muse!

Reger und sein inspirierender Interpret Karl Straube

 

Andreas Sieling (Berlin)
studierte Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Hans-Dieter Möller und Kirchenmusik (A-Diplom) in Halle (Saale) sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Berlin. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Länder, nach Russland, in die USA und Kanada. Er ist an CD-, Rundfunk- und Filmaufnahmen beteiligt. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten und die Herausgabe unbekannter romantischer Musik des 19. Jahrhunderts runden seine Tätigkeit ab. Seit 1999 unterrichtet Sieling „Künstlerisches Orgelspiel“ sowie Aufführungspraxis, Orgelliteraturkunde, Orgelkunde und –methodik an der Universität der Künste Berlin, die ihn zum Professor ernannte. Nach kirchenmusikalischen Tätigkeiten seit seinem 14. Lebensjahr in verschiedenen Gemeinden ist Sieling seit 2005 als Domorganist an der großen Sauer-Orgel im Berliner Dom tätig. Darüber hinaus ist Andreas Sieling als Orgelsachverständiger und Juror bei Wettbewerben gefragt.

 

Über die Jahre erschienen zahlreiche CD-Einspielungen (bei Dabringhaus und Grimm), u.a. die CD „Alte Meister“ mit Werken von Bach, Buxtehude, Muffat, Kerll u.a. in spätromantischer Interpretation nach Karl Straube. Zuletzt wurden Ende des Jahres 2013 zwei CDs mit Andreas Sieling publiziert: eine im Auftrag der Stiftung der Berliner Philharmoniker an den Orgeln des Berliner Musikinstrumentenmuseums und eine weitere an der italienischen Orgel des Berliner Doms.

 

PROGRAMM:
Georg Muffat (1653 - 1704):  
Passacaglia (nach Straube)  
 
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
Präludium und Fuge a-moll, BWV 543 (nach Straube)
    
Max Reger (1873 - 1916):
Fantasie über den Choral
"Wachet auf, ruft uns die Stimme" op. 52, Nr. 2

 

Johann Gottfried Walther (1684 - 1748):
"Meinen Jesum lass ich nicht"     
Choral mit (sechs) Variationen (nach Straube)

 

Johann Kaspar Kerll (1627 - 1693):
Passacaglia (nach Straube)

 

 

  

Sonntag, 4. September, 16:00 Uhr

Zu Gast bei der Königin!

Claus-Eduard Hecker (Braunschweig)
studierte Schul- und Kirchenmusik in der Orgelklasse von Prof. Ulrich Bremsteller und Klaviermethodik in der Klavierklasse von Prof. Konrad Meister an der Musikhochschule in Hannover sowie evangelische Theologie an der Universität Göttingen. Nach dem Examen folgten weitere Orgelstudien bei Guy Bovet, Zsolt Gárdonyi, Michael Radulescu und Daniel Roth. Seit 1996 ist Claus-Eduard Hecker Kantor und Organist an der Hagenmarktkirche St. Katharinen in Braunschweig und Landeskirchenmusikdirektor der Braunschweigischen Landeskirche. Er konzertiert regelmäßig als Organist, Cembalist und Klavierbegleiter in Deutschland, verschiedenen Ländern Europas und in Japan. Als Vertreter des Lutherischen Weltbundes hielt er im Vatikan auf dem Internationalen Kirchenmusiker-Kongress 2001 einen Vortrag über die "Situation der Kirchenmusik in Deutschland".

 

PROGRAMM:
Rudolf Bibl (1832 - 1902):
Sonate Nr. 1 d-moll
Allegro moderato
Andanto con moto
Adagio con energico/Fuga

 

Zoltán Gárdonyi (1906 - 1986):
Preludium et Passacaglia d-moll

Partita: Veni Creator Spiritus
Introduzione/Largo
Thema/Lento
1. Variazione/Moderato deciso
2. Variazione/Andante
3. Variazione/Allegro non troppo
4. Variazione/Quasi improvisato
Finale/Allegro maestoso

 

Zsolt Gárdonyi (*1946):
Mozart Changes
Grand Choeur

 

Josef Gabriel Rheinberger (1839 - 1901):
Sonate Nr. 4, op. 98
Tempo moderato
Intermezzo/Andantino
Fuga cromatica/Tempo moderato

 

 

 

Eintritt: 10,00 Euro

 

Vorverkauf:

über ADticket bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in der Region
zum Beispiel in

- Braunschweig: Konzertkasse Schloss-Arkaden, Musikalien Bartels
- Wolfenbüttel: Wolfenbütteler Zeitung
- Wolfsburg: Wolfsburger Allgemeine, Wolfsburger Nachrichten
- Gifhorn: Gifhorner Rundschau
- Helmstedt: Helmstedter Nachrichten
- Goslar: KartenForum
- Königslutter: Buchhandlung Kolbe


sowie telefonisch: 05353 / 52 64, oder:

Karten online kaufen

 

Veranstalter:

Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

 

mit Unterstützung der
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

 

 

 

Eine Kooperation mit

Idee und Konzept:
Prof. Dr. Andreas Sieling, Berlin

 

 

Medienpartner:
 

 

 

 

Programmänderungen vorbehalten!

 

Zu den Internationalen Orgelwochen ist eine CD in der EDITION STIFTUNG BRAUNSCHWEIGISCHER KULTURBESITZ mit Ausschnitten aus den Konzerten des Jahres 2011 erschienen.

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